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Mo, 26. August 2013, 12:55

Software::Kommunikation

Viber für Linux veröffentlicht

Die proprietäre VoIP-Software für Smartphones und Desktop-Computer Viber steht in einer nativen Version auch für Linux-Betriebssysteme zum Bezug bereit.

viber.com

Viber ist eine proprietäre VoIP-Software des zyprischen Unternehmens Viber Media für Smartphones und Desktop-Computer. Ähnlich Skype ermöglicht auch Viber das kostenlose Telefonieren zwischen den Nutzern. Ein Account, wie im Falle von Skype, ist dabei nicht notwendig. Dazu benötigt die Software allerdings eine Installation auf einem Smartphone, mit dem auch eine Desktop-Installation verknüpft wird. Hier synchronisiert die Applikation alle Kontakte, Meldungen oder Verbindungsdaten mit einem zentralen Server. Ohne die Installation der Anwendung auf einem Smartphone lässt sich Viber auch auf dem Desktop nicht nutzen.

Seine Premiere feierte Viber Ende 2010 auf dem iPhone als ein direkter Konkurrent zu Skype. Anfang Mai 2011 veröffentlichte Viber Media eine Version für Android, gefolgt von Varianten für BlackBerry und Windows Phone im Mai 2012. Laut Aussage des Unternehmens nutzen mittlerweile über 200 Millionen Anwender die Applikation, die allerdings auch nicht unumstritten ist. So fiel Viber bereits in der Vergangenheit durch ein massives Abgreifen der Nutzerdaten auf – auch von Anwendern, die mit Viber nichts zu tun haben.

Anwender, die Viber nun auch unter Linux nutzen wollen, stellt Viber Media ab sofort seine Anwendung zum Download bereit. Viber für Linux setzt auf die Qt-Bibliothek auf und ist in einer 64-Bit-Version verfügbar. Die Lösung unterstützt auch unter dem freien Betriebssystem das Senden von kostenlosen Meldungen und das Tätigen von Anrufen zu anderen Viber-Anwendern. Zudem unterstützt Viber auch unter Linux Video-Telefonie und das Umleiten von Gesprächen zwischen verschiedenen Geräten.

Viber für Linux kann ab sofort direkt von der Seite des Herstellers bezogen werden. Zur Auswahl steht ein ZIP-Paket, das alle relevanten Daten enthält und sich unter allen gängigen 64-Bit-Distribution installieren lassen soll.

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