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Mi, 28. August 2013, 11:23

Software::Grafik

Mesa 9.2 bringt UVD-Treiber und unterstützt weitere Adreno-GPUs

Nach rund sechs Monaten Entwicklung wurde jetzt Mesa 9.2 veröffentlicht. Neben neuen Funktionen soll auch die Geschwindigkeit einiger Treiber verbessert worden sein.

Die Hauptmerkmale der neuen Version der 3D-Grafikbibliothek sind die Integration eines Treibers für AMDs Unified Video Decoder (UVD) sowie die Unterstützung weiterer ARM-basierter Adreno-Grafkchips, die etwa in SoCs von Qualcomm zum Einsatz kommen.

Der jetzt integrierte UVD-Treiber, der unter anderem für Hardware-Dekodierung von H.264 eingesetzt wird, ist auf die Unterstützung neuerer Kernel-Versionen ab 3.10 angewiesen. Zudem unterstützt der Treiber lediglich AMD-Grafikkarten ab der Radeon HD 4330, die UVD 2.2 oder UVD 3 unterstützen. Anwendungen können UVD auch über Nvidias Schnittstelle VDPAU ansprechen.

Ein weiterer neuer Treiber bei Mesa 9.2 ist der auf Gallium aufsetzende Freedreno-Treiber für Qualcomm-ARM-SoCs der Snapdragon-Reihe mit Adreno-Grafikschips unter Linux. Allerdings benötigt der OpenGL-Treiber einen Kernel-Treiber, der noch auf seine Aufnahme in den offiziellen Kernel wartet.

Mesa 9.2 setzt immer noch auf die OpenGL-Version 3.1, wobei seit Mesa 9.1 an der Unterstützung für OpenGL-Version 3.2 und darüber hinaus gearbeitet wird. Der Treiber radeonsi, der AMD Grafikchips der Southern-Islands-Plattform ab der Radeon HD 7750 unterstützt, soll durch Verbesserungen an den Open-GL-Treibern nun benutzbar sein und profitiert ebenfalls von UVD.

Geschwindigkeitssteigerungen sollen vor allem für Intels Plattformen »Haswell« und »Ivy Bridge« zu verzeichnen sein, wobei Haswell Zuwächse von bis zu 40 Prozent im Vergleich mit Mesa 9.1 erreichen soll.

Die Angaben zur Veröffentlichung von Mesa 9.2 listen einige neue Erweiterungen sowie die Entfernung des DirectX-10-State-Trackers d3d1x sowie von weiteren nicht mehr benutzten Erweiterungen. Diese erste Veröffentlichung der neuen Mesa-Version ist wie immer für Entwickler gedacht. Wer ein stabiles System benötigt, sollte bis zum Erscheinen von Version 9.2.1 bei Mesa 9.1 verweilen. Der Quellcode von Mesa 9.2 steht zum Herunterladen bereit.

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