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Do, 29. August 2013, 12:52

Software::Desktop

Epiphany sucht nicht mehr in Google

Der offizielle Webbrowser des Gnome-Desktops, Epiphany, wird künftig nicht mehr Google als Standardsuchmaschine nutzen, sondern auf Duck Duck Go aufsetzen.

Epiphany ist ein freier Webbrowser, der ursprünglich aus Galeon hervorging und mittlerweile den Status eines offiziellen Webbrowsers des Gnome-Projektes genießt. Die Anwendung zeichnet sich durch eine einfache Bedienung aus und hält sich weitgehend an die Human Interface Guidelines (HIG) des Gnome-Projektes. Wie die meisten modernen Browser unterstützt auch Epiphany Tabbed Browsing, Cookie-Verwaltung und externe Erweiterungen. Eine Besonderheit der Anwendung ist zudem die Verwaltung der Lesezeichen, die nicht in Hierarchien, sondern in Themen angeordnet werden.

Wie die Entwickler nun bekannt gaben, wird die Anwendung künftig nicht mehr Google als Standardsuchmschine nutzen, sondern auf die Alternative »Duck Duck Go« setzen. Laut einem Blog-Eintrag auf der Seite des Gnome-Projektes will das Team durch den Schritt die Privatsphäre der Anwender besser schützen. Im Unterschied zu Google sammle »Duck Duck Go« laut eigenen Aussagen keine Dateien über das Surfverhalten und die Suche.

Wie Claudio Saavedra schreibt, sei die Suchmaschine auch alltagstauglich. Er selbst nutzw die Suchmaschine bereits schon eine Weile und sei von der Qualität der Resultate überzeugt. Auch die Möglichkeit, alternative Suchmaschinen direkt aus »Duck Duck Go« zu starten, wertet der Entwickler als Vorteil. Im Gegenzug erhält Gnome einen Teil der generierten Einnahmen.

Anwender, die weiterhin Google oder eine andere Suchmaschine nutzen wollen, können selbstredend das Verhalten ändern. Auch Nutzer, die bereits eine Suchmaschine in Empathy konfiguriert haben, sollen von der Änderung nicht betroffen sein. Die Partnerschaft selbst soll laut Saavedra vorerst über einen beschränkten Zeitraum laufen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder evaluiert werden.

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