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Mi, 4. September 2013, 09:26

Hardware::Systeme

CuBox-i: SolidRun bringt vier neue Rechenwürfel

Das israelische Unternehmen SolidRun hat mit der CuBox-i-Serie vier neue kleinformatige Rechner vorgestellt, die allesamt mit einem Freescale i.MX6 SoC mit einem bis vier Kernen rechnen.

CuBox-i

SolidRun

CuBox-i

Alle Rechner der CuBox-i-Serie fallen mit Kantenlängen von ungefähr 5 Zentimetern recht kompakt aus, so dass sie auch problemlos in beengten Büros oder auf vollen Schreibtischen Platz finden. Trotz der geringen Abmaße können die Würfen mit zahlreichen Schnittstellen aufwarten, etwa zwei USB-2.0-Host-Anschlüssen, einem optischen Audio SPDIF-Ausgang, einer Ethernetschnittstelle mit 10/100 Mbps, einem 1080p-fähigem HDMI-Ausgang, der von einer OpenGL|ES 2.0 unterstützenden GPU angesteuert wird, einem Infrarotempfänger sowie einem Slot für MicroSD-Karten. Der verbaute i.MX6 Cortex A9 ARM-Prozessor erlaubt Taktraten von bis zu 1,2 GHz.

Das Einstiegsmodell CuBox-i1 wird von einem i.MX6 mit einem Kern angetrieben, verfügt über 512 MB Arbeitsspeicher (DDR3, 32 Bit, 800 MHz) und kostet 45 USD (ca. 34 Euro). Diesem folgt der CuBox-i2 mit einem i.MX6 Dual Lite-Prozessor, der zudem 1 GB RAM (DDR3, 64 Bit, 800 MHz) mitbringt und mit knapp 70 USD (ca. 53 Euro) zu Buche schlägt. Beide Modelle kommen mit einer 3D-GPU Vivante GC880.

Der für 95 USD (ca. 72 Euro) erhältliche CuBox-i2Ultra ist mit einem i.MX6 Dual-Prozessor und 1 GB RAM (DDR3, 64 Bit, 1066 MHz) ausgestattet. Im Top-Modell CuBox-i4Pro versehen ein Quadcore-CPU und 2 GB Arbeitsspeicher ihren Dienst, wofür 120 USD (ca. 91 Euro) zu berappen sind. Die 3D-GPU (Vivante GC2000) beider Modelle unterstützt neben OpenGL|ES 1.1/2.0 auch OpenCL 1.1E. Ferner gibt es eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle (AR8035), deren Bandbreite aufgrund von Begrenzungen des internen Chip-Busses jedoch auf 470 Mbps gedrosselt ist. Sowohl der CuBox i2Ultra als auch der i4Pro haben WiFi 802.11 b/g/n, BlueTooth (BCM4329) und eine Echtzeituhr mit Backup-Batterie (PCF8523T) an Bord und verfügen über einen eSata II-Anschluss sowie eine MicroUSB-to-RS232-Schnittstelle. Das Infrarot-Modul der besser ausgestatteten Modelle kann Signale empfangen und senden.

Als Betriebssysteme sind Android 4.2.2 Jelly Bean sowie diverse Linux-Distributionen auf den kompakten Rechenwürfeln lauffähig. Um den CuBox-i mit Energie zu versorgen, ist ein 5V-Netzteil mit einer Leistung von 10 Watt bzw. 15 Watt für den i4Pro nötig, das ebenso wie eine SD-Karte mit vorinstallierten Android optional bestellt werden kann. SolidRun nimmt ab sofort Vorbestellungen entgegen und möchte Ende November mit der Auslieferung beginnen. Lieferungen nach Deutschland können laut SolidRun bis zu acht Wochen unterwegs sein und kosten zusätzlich 18 USD bzw. 38 USD.

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