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Mi, 18. September 2013, 11:18

Gesellschaft::Politik/Recht

IBM investiert eine Milliarde in Linux auf Power-Systemen

Wie IBM auf der LinuxCon 2013 bekannt gab, will das Unternehmen eine Milliarde US-Dollar in neue Linux- und Open Source-Technologien für IBM Power Systems investieren. Der IT-Konzern will vor allem Kunden dabei helfen, von den Vorteilen profitieren, die Big Data und Cloud Computing-Anwendungen bieten.

IBM

Dreizehn Jahre ist es her, als Big Blue ein verstärktes Engagement für Linux ankündigte. Im Jahre 2000 hat der damalige IBM-Vorstand Lou Gerstner, der maßgeblich für die Linux-Ausrichtung von IBM verantwortlich war, in einer Keynote auf der eBusiness Expo und Konferenz angekündigt, dass IBM allein schon im Jahr 2001 eine Milliarde USD in Linux investieren werde. Mit einem Teil des Geldes sollten zahlreiche Linux-Entwickler bei IBM bezahlt werden, die bestehenden Initiativen fortgeführt und den Kunden der Einsatz von Linux erleichtert werden.

Nun startet das Unternehmen ein zweites Mal eine ähnliche Kampagne und will dieselbe Summe erneut in das freie Betriebssystem stecken, verteilt über die nächsten vier bis fünf Jahre. Konkret soll sichergestellt werden, dass IBMs Power-Server möglichst effizient mit Linux zusammenarbeiten und Kunden die Lösungen vor allem bei Big Data und Cloud Computing einsetzen können. Die Investitionssumme soll dabei sowohl für Forschung, Design und Entwicklung verwendet werden als auch dazu beitragen, eine Vielzahl von Schulungen, Informationsveranstaltungen und Go-to-Market-Programmen finanziell zu unterstützen.

»Viele Unternehmen kämpfen mit Problemen, wenn sie Big Data und Cloud Computing Anwendungen in Server-Umgebungen für den Massenmarkt zu managen haben, die auf der Jahrzehnte alten Technologie der PC-Ära basieren«, so Brad McCredie, IBM Fellow und Vice Präsident von Power Development. »Das Zeitalter der großen Datenmengen fordert einen neuen Ansatz für IT-Systeme: Einen der offen und anpassbar ist und vom Grund auf dafür entworfen wird, Big Data und Cloud-Workloads zu managen«.

Anfang August hatte IBM bereits OpenPower angekündigt. Mitglieder des Konsortiums haben die Möglichkeit, eigene Prozessoren auf der Basis von IBMs Architekturdesigns zu bauen.

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