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Di, 8. Oktober 2013, 09:26

Software::Grafik

Chromium läuft dank Intel jetzt mit Wayland

Ozone-Wayland ist ein Projekt von Intel, das für Googles Chromium und Chrome OS Wayland-Unterstützung ermöglicht.

wayland.freedesktop.org

Am 18. September kündigte Tiago Vignatti von Intels Open-Source-Center auf der Wayland-Entwickler-Liste das Projekt Ozone-Wayland an, das für alle Chromium-Projekte Wayland-Unterstützung bietet. Jetzt hat er das Projekt in einem Blog-Eintrag näher erläutert.

Ozone ist eine in C++ realisierte Abstraktionsschicht in Chromium, um unter Linux verschiedene Fenstermanager zu unterscheiden. Ozone ist unterhalb von Aura UI angelegt und handhabt die Erstellung von Nutzeroberflächen unter Zuhilfenahme des Aura-UI-Frameworks ebenso wie die Zuordnung von Geräten und die Abarbeitung von Events.

Vignatti erklärt, das Projekt sei genau zwischen den Gemeinschaften von Chromium und Wayland angesiedelt, die zwar beide recht groß seien und sehr guten Code produzierten, deren Wissens-Schnittmenge aber nicht allzu groß sei. So erhofft sich Vignatti, eine Ozone-Wayland-Gemeinschaft werde in der Mitte entstehen. So müssten Web-Entwickler keine Kenntnis von Grafiktreibern und Hardware haben, während die Entwickler des Display-Servers nichts von Web-Design verstehen müssten.

Mit dem Code, der von Intel am 18. September veröffentlicht wurde, lassen sich sowohl Chromium als auch Chrome und Chrome OS nativ unter Wayland mit Weston verwenden. Auf GitHub wird sowohl der Quellcode angeboten als auch eine Einführung, die das Projekt näher erläutert und in einer Anleitung zeigt, wie Chrome mit Wayland getestet werden kann. Unter dem gleichen Dach gibt es auch den Bugtracker des Projekts.

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