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Di, 8. Oktober 2013, 13:53

Software::Distributionen::Univention

Univention Corporate Server im Opensuse Build Service

Der von Suse betriebene Open Build Service (OBS) unterstützt ab sofort auch Univention Corporate Server (UCS) als Ziel-Plattform. Damit können Entwickler Binärpakete von Anwendungen auch spezifisch für UCS erstellen.

Open Build Service

Der Open Build Service ist eine verteilte Plattform zum Bauen von Installationspaketen für unterschiedliche Linux-Distributionen und Hardware-Architekturen. Sie unterstützt inklusive dem neu hinzugekommenen Univention Corporate Server 22 verschiedene Betriebssysteme und 6 Architekturen. Die Opensuse-Entwickler selbst nutzen den Opensuse Build Service zur Erstellung ihrer Distributions-Abbilder.

Der Opensuse Build Service (openSBS) ist eine via Weboberfläche öffentlich zugängliche Instanz des Open Build Service und verwaltet derzeit mehr als 33.700 Projekte in knapp 220.000 Paketen. Zu den derzeit rund 40.000 Entwicklern werden sich in Zukunft auch solche gesellen, die Apps für das App Center des Univention Corporate Server entwickeln und bereitstellen möchten.

Wie der Bremer Linux-Distributor Univention schreibt, profitieren Software-Hersteller in mehrfacher Hinsicht vom Opensuse Build Service, z.B. wenn sie ihre Anwendungen für mehrere Plattformen bereitstellen möchten. Denn der Service erspart das dazu sonst notwendige Pflegen eigener Build-Umgebungen, was mit zunehmender Anzahl zu unterstützender Zielplattformen sehr aufwendig ist. Mit Opensuse Build Service laden Entwickler ihren Quellcode hoch, wählen Univention Corporate Server als Zielplattform und erhalten nach kurzer Zeit fertige Pakete für UCS.

Nach Angaben von Univention gab es bereits seit einiger Zeit wiederholte Anfragen von zahlreichen Software-Entwicklern bei Univention und Suse nach UCS-Unterstützung im Opensuse Build Service. Binnen relativ kurzer Zeit konnte der Bremer Linux-Distributor in Kooperation mit dem Suse OBS-Team die Unterstützung in Opensuse Build Service realisieren. Die ersten fertigen UCS Apps könnten damit in naher Zukunft im Opensuse Build Service verfügbar sein.

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