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Mi, 16. Oktober 2013, 09:30

Software::Virtualisierung

VirtualBox 4.3 erschienen

Oracle hat die Virtualisierungssoftware VirtualBox in der Version 4.3 freigegeben. Neu sind unter anderem eine Multitouch-Oberfläche und eine virtuelle Webcam.

Unterstützung der neuesten Betriebssystem-Versionen

Oracle

Unterstützung der neuesten Betriebssystem-Versionen

VirtualBox ist eine virtuelle Maschine für Desktop- und Server-Rechner, die einen virtuellen 32- oder 64-Bit-PC zur Verfügung stellt. Die neue Version 4.3 kommt über ein Jahr nach Version 4.2 und enthält daher zahlreiche Änderungen. Zu den größten Änderungen zählen eine Multitouch-Oberfläche, um Betriebssysteme mit ebensolchen Oberflächen zu unterstützen, neue virtuelle Geräte einschließlich einer Webcam, der Mitschnitt von Sitzungen, verbesserte Netzwerkfähigkeiten und die Unterstützung der neuesten Betriebssystemversionen.

VirtualBox 4.3 erhielt Updates im CPU-nahen Virtualisierungs-Code und soll damit auch schneller laufen. Für Situationen, die von der Hardware-Virtualisierung nicht behandelt werden, wurde ein schlanker Instruktions-Interpreter hinzugefügt. In der GUI werden unkritische Warnungen jetzt als nichtmodale, transparente Popups angezeigt. Außerdem lassen sich Tastenkürzel jetzt über die GUI definieren.

Gruppen von virtuellen Maschinen

Oracle

Gruppen von virtuellen Maschinen

Die neue Version erhielt eine Emulation für USB-Touch-Geräte, womit sie Multitouch-fähig wird. Zudem wurde eine Emulation für SCSI-CDROMs hinzugefügt, von denen auch gebootet werden kann. Die verbesserte 3D-Beschleunigung von VirtualBox 4.3 soll die Transparenzeffekte von Fedora und Ubuntu besser unterstützen. Zudem wurde auch der Umgang mit mehreren Monitoren verbessert, die nun auch innerhalb der virtuellen Maschine (VM) nutzbar sind.

Eine neue virtuelle Webcam ermöglicht laut Oracle nun Videokonferenzen innerhalb der VM. Die gesamte Sitzung oder Teile davon können als Video mitgeschnitten werden. Die Videos werden im WebM-Format abgespeichert. Die Sitzungen laufen jetzt außerdem als separate Prozesse. Im Netzwerkbereich kam eine neue Option für Network Address Translation (NAT) hinzu, die es VMs nicht nur ermöglicht, mit dem Internet zu kommunizieren, sondern zusätzlich auch untereinander. IPv6 ist jetzt mit den meisten Netzwerkoptionen möglich. Auch der Remote Display-Server, der in VirtualBox eingebaut ist, kann nun über IPv6 kommunizieren.

Nicht zuletzt wurde auch die Unterstützung der Gastsysteme erweitert. MS Windows 8.1, MS Windows Server 2012 R2 und Mac OS X 10.9 zählen nun zu den unterstützten Systemen. Weitere Einzelheiten nennt das Änderungslog.

VirtualBox 4.3 ist für viele Linux-Distributionen als Binärpaket verfügbar, darüber hinaus finden sich im Downloadbereich auch Pakete für Mac OS X, Solaris, MS Windows, die Quelltexte, ein SDK sowie zugehörige Anleitungen. Während der Quellcode und die Binärpakete für die eigentliche VirtualBox unter der GPL bereitgestellt werden, sind einige Erweiterungen, die in einem Erweiterungspaket zusammengefasst sind, lediglich für die private Nutzung kostenlos und müssen ansonsten lizenziert werden.

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