Login
Login-Name Passwort


 
Newsletter
Werbung

Do, 7. November 2013, 09:21

Software::Distributionen::Fedora

Alles Gute - Zehn Jahre Fedora

Das Fedora-Projekt startete am 6. November 2003 unter dem Namen Fedora Core. Zehn Jahre später stellt das Projekt seinen eigenen Mikrokosmos im Open Source-Ökosystem dar und bereitet die Version 20 der Distribution vor.

fedoraproject.org

Als Warren Togami im Jahr 2002 das Fedora-Projekt gründete, konnte er noch nicht ahnen, was daraus einmal werden würde. Ursprünglich bot er unter der Domain fedora.us lediglich zusätzliche RPM-Pakete für die Distribution von Red Hat an.

Zu diesem Zeitpunkt war das bereits börsennotierte Red Hat in einer Zwickmühle. Red Hat Linux wurde mit hoher Geschwindigkeit weiterentwickelt, doch von den Kunden kam verstärkt die Nachfrage nach einem langfristig stabil gehaltenen unterstützten System. Red Hat entschloss sich daraufhin, Red Hat Linux aufzugeben und Red Hat Enterprise Linux einzuführen.

Doch Red Hat Linux sollte nicht untergehen, was wohl auch an den lautstarken Protesten der Benutzer gelegen haben dürfte. Im September 2003 kündigte Red Hat Fedora und den Zusammenschluss mit Togamis Fedora-Projekt an, und am 6. November wurde Fedora Core 1 enthüllt, das den direkten Nachfolger von Red Hat 9 darstellte.

Fedora wird von Red Hat stark unterstützt, da es die Grundlage für Red Hat Enterprise Linux bildet. Daher hat Red Hat nach wie vor großen Einfluss auf das Projekt, gestand aber inzwischen der Gemeinschaft eine Mehrheit in den Leitungsgremien von Fedora zu. Seit nunmehr zehn Jahren folgt das Projekt jetzt schon dem Anspruch, eine Linux-Distribution hoher Qualität für alle Anwender zu liefern und dabei immer die aktuellste Technologie zu nutzen. Diese Maximen schränken die Zielgruppe auf diejenigen Anwender ein, denen häufige Updates nichts ausmachen. Dennoch oder gerade deshalb gehört Fedora zu den beliebtesten Linux-Distributionen. Ein Video von Red Hat erläutert die Entstehung von Fedora.

Bei einem Veröffentlichungszyklus von sechs Monaten müsste Fedora, das vor zehn Jahren mit Fedora Core 1 startete, jetzt eigentlich bei Version 21 sein. Tatsächlich steht erst Fedora 20 »Heisenbug« im Dezember bevor. Der Grund dafür ist offensichtlich, dass der Veröffentlichungszyklus nicht immer sechs Monate betragen haben kann. Tatsächlich lagen zweieinhalb jahre zwischen Fedora Core 3 und Fedora Core 7. Mit Fedora 8 wurde das »Core« im Namen weggelassen, nachdem die Paketarchive »Core« und »Extras« miteinander verschmolzen worden waren. Seither erscheint Fedora immer zweimal im Jahr, wobei sich der tatsächliche Termin durchaus verschieben kann, wenn kritischen Fehler entdeckt werden.

Werbung
Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung