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Do, 7. November 2013, 11:41

Software::Cloud

Red Hat betont sein Engagement in OpenStack

Auf dem OpenStack-Summit in Hong Kong in dieser Woche machte Red Hat klar, dass man Canonical das Feld bei OpenStack nicht allein überlassen will.

Red Hat

Auf dem Summit hat Red Hat neue Entwicklungen bei der Integration von OpenStack vorgestellt. So wurde CloudForms 3.0 freigegeben. Die Hybrid-Cloud-Management-Software unterstützt nun die »Red Hat Enterpriose Linux OpenStack Platform« und unterstützt zudem Amazon Web Services (AWS) sowie die »Amazon Virtual Private Cloud« besser als bisher. Des Weiteren veröffentlichte Red Hat eine Beta-Version der »RHEL OpenStack Platform 4.0«, die auf OpenStack Havana basiert und zudem eine Betaversion von RHEL 6.5 enthält.

Die neue Plattform unterstützt jetzt das auf Puppet aufsetzende Foreman, ein Management-Werkzeug für physische wie virtuelle Server. Im Fall der RHEL OpenStack Platform soll es das Hinzufügen von weiteren Knoten in einer OpenStack-Softwareverteilung erleichtern. Außerdem werden neue Werkzeuge von OpenStack Havana eingebunden. Hierzu zählen das Orchestrierungs-Tool Heat ebenso wie das OpenStack Networking-Werkzeug Neutron und eine technische Vorschau auf Ceilometer einen Monitor für Ressourcenverwaltung.

Zudem wurde die Integration mit Red Hat Storage Server 2.1 verbessert, der Storage-Dienste für OpenStack Object Storage (Swift), OpenStack Block Storage (Cinder) und OpenStack Image Service (Glance) bietet und damit eine robuste und skalierbare Speicher-Lösung für die Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform bereitstellt.

Red Hat kündigte weiterhin »OpenShift by Red Hat« an. Der PaaS-Dienst von Red Hat kann damit in OpenStack-Infrastrukturen mittels des Orchestrierungs-Tools OpenStack Heat eingesetzt werden, so dass OpenShift-Anwender die native OpenStack-Technologie nutzen können, um schnell ihre eigene PaaS-Umgebung in Betrieb zu nehmen.

Als weitere Vorschau stellte Red Hat in Hong Kong OpenStack-M vor. Das auf Tuskar basierende Werkzeug nutzt vorhandene OpenStack-Komponenten zur Einrichtung und Verwaltung von OpenStack-basierten Cloud-Umgebungen und soll zukünftig Bestandteil der »Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform« sein.

Während Red Hat auf dem OpenStack-Summit nur Vorträge zu bieten hatte, demonstrierte Canonicals Mark Shuttleworth seine Neuigkeiten dem Fachpublikum. Er kündigte einen PaaS-Service auf Basis von Cloud-Foundry in Zusammenarbeit mit Pivotal an. Darüber hinaus stellte er das »Ubuntu OpenStack Interoperability Lab« (OIL) vor, das den Kooperationspartnern helfen soll, Ubuntu-on-OpenStack-Produkte auszurollen. Dazu sollen laut Shuttleworth unter anderem Cisco, Dell und IBM gehören.

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