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Di, 12. November 2013, 08:00

Software::Entwicklung

Crowdfunding-Kampagne für Raspberry-Pi-Distribution arkOS

ArkOS, eine Linux-Server-Distribution für den Raspberry Pi, soll mit Unterstützung einer Crowdfunding-Kampagne weiterentwickelt werden, wobei die erhofften Einnahmen vor allem der Entwicklung des grafischen Konfigurationswerkzeugs Genesis zugute kämen.

arkOS-Konfigurationswerkzeug Genesis

Jacob Cook

arkOS-Konfigurationswerkzeug Genesis

Der Gründer des arkOS-Projekts Jacob Cook hat eine Crowdfunding-Kampage gestartet. Die soll in der noch verbleibenden Laufzeit von 23 Tagen 45000 US-Dollar zusammenbringen. Aktuell haben rund 300 Unterstützer knapp 14000 US-Dollar gespendet. Unter dem Motto »Support the future of the self-hosted Web« will es arkOS seinen Nutzern unter anderem ermöglichen, typische Web- und Cloud-Dienste ohne Inanspruchnahme von Dienst-Anbietern wie Google, Amazon oder Dropbox auf dem eigenen Raspberry Pi zu betreiben.

Mit Hilfe der Spenden will der erst 23 Jahre alte Jacob Cook unter anderem das Konfigurationswerkzeug Genesis fertig entwickeln. ArkOS befindet sich gegenwärtig noch in einem frühen Entwicklungsstadium, erlaubt es Nutzern aber beispielsweise bereits, mit Hilfe von Owncloud Dateien, Kontakte und Termine zu synchronisieren oder Blogs und Webseiten mit Wordpress, Jekyll oder HTML/PHP zu betreiben. Auch eine komfortable Systemverwaltung ist bereits implementiert, einschließlich Firewall-Konfiguration und der Verwendbarkeit selbst erstellter SSL-Zertifikate.

Mit den Spendeneinnahmen plant Cook außerdem, weitere Dienste in arkOS einzubauen, etwa den CardDAV- und CalDAV-Server Radicale. Auch ein Mail-Server, eine Social-Networking Software (Diaspora, StatusNet, Pump.IO oder Tent), ein XMPP-Server sowie die Tor-Integration stehen auf der Agenda. Ferner soll es eine Möglichkeit geben, aus dem Konfigurationstool Genesis heraus eine Domain zu registrieren. Cook bastelt zudem auch an einem Backup- und einem DynDNS-Dienst speziell für arkOS-User.

Der Blogger und IT-Experte Mike Kuketz beschreibt in seinem Blog das Installieren von arkOS auf einem Rapsberry Pi.

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