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Mi, 13. November 2013, 15:27

Software::Distributionen::OpenSuse

Suse Linux Enterprise wird aufgewertet

Verlängerte Unterstützung und neue Produkte wurden auf der noch laufenden Suse-Konferenz Susecon, die in Orlando, Florida stattfindet, angekündigt.

Novell

Suse Linux Enterprise scheint auch nach der Übernahme von Suse durch Attachmate zu florieren, glaubt man den Angaben der Unternehmensleitung, die im Verlauf der Suse-Konferenz Susecon gemacht wurden. Demnach besitzt Suse weltweit 19.000 Kunden, die aktive Support-Abonnements für die Unternehmensprodukte von Suse haben. Als nunmehr wieder privates Unternehmen muss Suse keine Geschäftszahlen mehr offenlegen. Doch sollen die Einnahmen im letzten Geschäftsjahr um 22% gestiegen sein, in Nordamerika gar um 37%. Das erklärte Suse-Präsident Nils Brauckmann in einem Bericht von ITWire. Die zweite Suse-Konferenz, die vom 12. bis 15. November in Orlando, Florida stattfindet, kann mit angeblich 550 Teilnehmern und damit wesentlich mehr als die erste aufwarten. Über 80% aller Großrechner, auf denen Linux läuft, nutzen Suse Linux Enterprise (SLE). Ferner sollen 70% aller SAP-Anwendungen mit Suse laufen.

Die anhaltende Nachfrage veranlasste Suse zu einer Reihe von Ankündigungen. Als erstes soll der Support-Zeitraum für Suse Linux Enterprise 11 von bisher sieben auf zehn Jahre verlängert werden. Für Kunden, die dies benötigen, sind anschließend weitere drei Jahre Unterstützung, zweifellos zum Spezialtarif, möglich. Damit entspricht die Dauer des Supports genau der von Red Hat Enterprise Linux.

Ferner wird Suse im nächsten Jahr ein eigenes Speichersystem auf den Markt bringen, das SLE und das verteilte Objektspeicherungs- und Dateisystem Ceph kombiniert. Damit soll dem weltweiten Bedarf an großen und ausfallsicheren Dateisystemen entsprochen werden, einem Markt, auf dem auch viele andere Anbieter aktiv sind, darunter auch Red Hat mit seinem auf GlusterFS beruhenden Storage-Server.

Ebenfalls angekündigt wurde eine Partnerschaft mit WSO2, einem Hersteller eines unter freier Lizenz stehenden Enterprise Service Bus. Damit will das Unternehmen die Cloud-Systeme von Kunden (Infrastructure as a Service, IaaS) zu Platform as a Service (PaaS) aufwerten. Alle Ankündigungen von Suse wurden bisher lediglich über soziale Plattformen publik gemacht, Details sind daher noch rar.

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