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Do, 14. November 2013, 18:44

Software::Distributionen

Susecon: SLES 12 angekündigt

Matthias Eckermann, Senior Product Manager bei Suse, hat auf der Susecon 2013 einen Ausblick auf die Neuerungen der kommenden Version von Suse Linux Enterprise 12 gegeben. Diese soll wie auch Suse Linux Enterprise 11 statt sieben künftig zehn Jahre mit Fehlerkorrekturen und Sicherheitspatches versorgt werden.

SUSE Linux Enterprise Server

Novell

SUSE Linux Enterprise Server

Nachdem Suse-Chef Nils Brauckmann in seiner Keynote zur derzeit in Orlando stattfindenden Hausmesse Susecon angekündigt hat, dass Suses Unternehmens-Distribution auf Wunsch zahlreicher Kunden gegen Aufpreis drei Jahre Extra-Support erhalten soll, hat Matthias Eckermann in einer Reihe von Vorträgen einen Ausblick auf die Neuerungen von Suse Linux Enterprise 12 (SLES12) gewährt.

So wird es auch mit SLES keine dynamischen Kernel-Updates geben, wie es beispielsweise Oracle bei seiner Unternehmens-Distribution praktiziert und zum Einbau von Patches am laufenden Kernel Ksplice nutzt. Die Suse-Entwickler haben offenbar interne Untersuchungen zu dieser Technologie noch nicht abgeschlossen.

Wie erwartet und angekündigt wird SLES12 aber über den überarbeiteten Yast-Installer verfügen, dessen Unterbau Suse von YCP auf Ruby umgestellt hat. Das jetzt auf Ruby beruhende Yast ermöglicht unter anderem eine schnellere Installation. Ferner können Kunden eigene Anpassungen an YaST vornehmen. Suse ruft seine Kunden sogar explizit dazu auf, eigene Ruby-Module für den Installer zu schreiben, der kundenspezifische Aufgaben löst. Überdies soll der gesamte Installationsprozess verschlankt werden, so dass die Netzwerkkonfiguration, die Registrierung und das Installieren von Updates noch vor dem Reboot erfolgen. Der bisher noch erforderliche zweite Reboot soll ganz entfallen.

Ferner wird es bei der Netzwerk-Verwaltung einen Wechsel auf das schon im Jahr 2010 vorgestellte Wicked geben, ein Netzwerk-Konfigurations-Framework, das unter anderem die sonst per /sbin/ifup aufgerufenen Skripte ersetzt. Das Programm findet sich auch im Lieferumfang der für kommende Woche erwarteten Opensuse-Version 13.1. Darüber hinaus soll SLE 12 auch Samba 4 mitbringen und in Bezug auf das Btrfs-Dateisystem auch Server-seitige Kopien beherrschen.

Außerdem gab Nils Brauckmann in seiner Keynote bekannt, dass Suse an einem Storage-Produkt auf Linux-Basis arbeitet, das den verteilten Objektspeicher und Dateisystem Ceph verwendet. Das Produkt soll ein normales x86-System in eine mit Red Hats auf GlusterFS basierenden Red Hat Storage Server vergleichbare Lösung verwandeln. Das Produkt soll voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2014 auf den Markt kommen. Auch wenn Suse damit plant, in den Markt für Distributed Storage einzusteigen, soll Enterprise Linux weiterhin das Kernprodukt von Suse bleiben.

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Kommentare (Insgesamt: 5 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[2]: deutsch oder amerikanisch? (asdfghj, Sa, 16. November 2013)
Re: deutsch oder amerikanisch? (k_tz, Fr, 15. November 2013)
Re: deutsch oder amerikanisch? (LH_, Fr, 15. November 2013)
Re: deutsch oder amerikanisch? (svkn71, Fr, 15. November 2013)
deutsch oder amerikanisch? (Andre, Do, 14. November 2013)
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