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Fr, 15. November 2013, 13:03

Gesellschaft::Wirtschaft

Aktuelle Zahlen zum Smartphone-Markt

Sowohl das Gartner Institut als auch die IDC haben in diesen Tagen neue Quartalszahlen vorgelegt. Der Markt hatte im dritten Quartal 2013 zwei Gewinner: Android und Windows Phone.

IDC

Der Trend der letzten Zeit am Markt der Smartphones bleibt ungebrochen. Der Gesamtmarkt wächst weiter und mit ihm der Marktanteil von Android. Zwischen Juli und September wurden laut IDC insgesamt 211 Millionen, laut Gartner gar 255 Millionen Einheiten ausgeliefert. Beide Marktforschungsinstitute sehen Android mit über 81 Prozent erstmals über der 80-Prozent-Marke.

Von den insgesamt ausgelieferten Geräten stammen 32,1 (Gartner) bzw. 39,9 Prozent (IDC) von Samsung, wobei hier die Kurve im Vergleich zum Vorjahres-Quartal relativ flach verläuft. Samsung scheint hier in seinem Zenit zu verharren. Laut den Markt-Auguren wird der Markt vom Massenmarkt der günstigeren Geräte angetrieben. Samsung wird das untere Marktsegment weiter ausbauen, mit Tizen sollen unter anderem auch günstige Geräte entstehen.

Der eigentliche Gewinner im dritten Quartal ist jedoch Microsofts Windows Phone. Musste man sich im dritten Quartal des Vorjahres noch mit BlackBerry um den dritten Platz hinter Android und iOS streiten, scheint das Rennen nun endgültig zugunsten von Windows Phone entschieden.

BlackBerry liegt abgeschlagen bei rund 1,8 Prozent, was etwa 4,5 Millionen Einheiten und einem Einbruch von über 41 Prozent entspricht. Microsoft dagegen konnte stark zulegen und verkaufte zwischen 9 und 9,5 Millionen Geräte, je nachdem, wen man fragt. Das ist eine Steigerung im Bereich von 150 Prozent. Mit 93,2 Prozent stammen fast alle verkauften Windows Phones von Nokia, deren Handy-Sparte Microsoft im September für 7,3 Milliarden US-Dollar erworben hat.

Gewonnen und doch verloren hat im dritten Quartal Apple mit iOS. Obwohl man den Absatz auf 30,8 bzw. 33,3 Millionen Einheiten steigern konnte, fiel der Marktanteil leicht um zwei Prozentpunkte auf jetzt zwölf Prozent.

Der Durchschnittspreis für ein Smartphone fiel im betrachteten Zeitraum um 12,5 Prozent auf 317 US-Dollar, die sogenannten Phablets über fünf Zoll gaben im Preis sogar um 22,8 Prozent nach, was einem Durchschnittspreis von 443 US-Dollar entspricht.

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