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Mi, 20. November 2013, 13:09

Hardware::Systeme

OpenPandora UK ist pleite

Über drei Jahre nach dem Start der Auslieferung des Linux-Handhelds »Open Pandora« kündigte die britische Herstellerfirma die Schließung an. Nicht betroffen von der Pleite ist die deutsche OpenPandora GmbH, die weiterhin an dem Konzept festhalten und für Auslieferungen sorgen will.

Spielehandheld Pandora

openpandora.org

Spielehandheld Pandora

Das Projekt »OpenPandora« wurde Anfang 2008 gegründet, um die unter Linux laufende, aber schon etwas betagte Konsole GP2X zu ersetzen. Erste Pläne sahen März oder April 2008 als Liefertermin vor, doch erst im Juni konnten erste Testmuster an Entwickler geliefert werden. Nachdem die Vorbestellung seit Mitte 2008 möglich war, dauerte es doch noch fast zwei Jahre, bis die Konsole in die Massenproduktion ging. Hergestellt wurden die ersten Geräte von einem Team von Freiwilligen in Newcastle, England.

Wie nun bekannt wurde, ist der englische Teil des Projektes eingestellt worden. Demnach steckte die Firma Open Pandora Ltd (UK) bereits seit geraumer Zeit in Schwierigkeiten. Schlussendlich sei dem Unternehmen das Geld ausgegangen. Laufende Bestellungen werden dementsprechend nicht mehr abgearbeitet, so das Unternehmen.

Für das Projekt selbst bedeutet das Aus des englischen Unternehmens einen schweren Schlag. Zwar bedeute die Liquidation von Open Pandora Ltd (UK) nicht das direkte Aus für das Gerät, doch hinterlässt sie einen bitteren Nachgeschmack und stellt das Projekt in ein ungünstiges Licht.

Dementsprechend versucht sich die OpenPandora GmbH, die nun die Distribution weiterführen und auch die englischen Kunden beliefern will, in Schadensbegrenzung und verspricht, an dem Konzept festhalten zu wollen. Demnach seien weitere 500 1 GHz- und 150 Rebirth-Geräte in der Produktion, die nun an Kunden ausgeliefert werden sollen.

Doch danach wird auch das deutsche Unternehmen den Vertrieb einstellen. Grund hierfür sind allerdings keine finanziellen Schwierigkeiten, sondern schlicht die Tatsache, dass manche der verbauten Komponenten bereits abgekündigt wurden. Sollte es also zu keinem Massenandrang auf das Gerät kommen, die einen Umbau des Layouts rechtfertigen würden, wird die Produktion von OpenPandora sowieso eingestellt.

Tot ist das Gerät allerdings nicht, bekräftigt das Management von OpenPandora GmbH. Demnach sei bereits ein Nachfolger geplant, der mutmaßlich kompatibel mit dem Original sein soll. Wann es allerdings so weit ist, steht noch nicht fest.

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