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Di, 3. Dezember 2013, 14:20

Gemeinschaft::Konferenzen

Veränderungen beim LinuxTag 2014 (Update)

Der LinuxTag bleibt in Berlin, aber nicht in der Messe unter dem Funkturm. Stattdessen wird er gemeinsam mit der Droidcon und der re:publica in der »Station« im Zentrum Berlins stattfinden.

LinuxTag

Die 20. Auflage des LinuxTag, einer der größten Veranstaltungen zu freier Software in Europa, findet vom 8. bis 10. Mai 2014 in der »Station« mitten in Berlin statt. Zeitgleich wird dort die Droidcon abgehalten, eine große Veranstaltung für Android-Entwickler. Am gleichen Ort findet davor vom 6. bis 8. Mai die re:publica statt, die als Festival der digitalen Gesellschaft angekündigt ist. Die weiterhin unabhängig agierenden Veranstalter des LinuxTag versprechen sich davon eine Aufwertung für Besucher und Programm, weil sie, wie sie ankündigen, Brücken zwischen den einzelnen Veranstaltungen schlagen wollen. Besucher einer Veranstaltung sollen die einfache Möglichkeit haben, die jeweils anderen Veranstaltungen ebenfalls zu besuchen.

Der LinuxTag will sich künftig auf das Kernthema professioneller Nutzung von freier Software konzentrieren. Da es nach Ansicht der Organisatoren längst nicht mehr nötig ist, die Prinzipien freier Software zu erklären, soll sich der LinuxTag der Vorstellung konkreter Techniken und Produkte widmen, beispielsweise Cloud-Technologien, IT-Service-Management, skalierbare Speichersysteme, Content-Management-Systeme für Unternehmen und eingebettete Systeme. Der Mitte Dezember erscheinende Call for Papers wird die Themen genauer ausführen.

Partner auf dem LinuxTag ist die Open Source Business Alliance (OSB Alliance). Die Kooperation sieht vor, die Unternehmensveranstaltung Open-IT-Summit mehr in den Fokus zu rücken und mehr Unternehmensthemen im Vortragsprogramm unterzubringen.

Update (4.12.2013):: Die Kooperation zwischen LinuxTag und OSB Alliance ist noch nicht endgültig beschlossen. Der LinuxTag führt nach eigenen Angaben die Gespräche mit der OSB Alliance weiter, weil er den Branchenverband als wichtigen Multiplikator zum weiteren Einsatz von Open-Source-Lösungen sieht, und will bei Abschluss einer Vereinbarung eine weitere Pressemeldung verteilen.

Doch soll der LinuxTag keineswegs zur reinen Unternehmensveranstaltung werden. Im Gegenteil hat der LinuxTag e.V. dadurch, dass er die Veranstaltung wieder in die eigene Hand nimmt, mehr Gestaltungsmöglichkeiten als zuvor. Der Verein versichert, dass er weiterhin und unvermindert freie Software als integralen Bestandteil des LinuxTag etwa durch Einladungen in die Messeausstellung unterstützen wird - der Aufruf zur Teilnahme soll Anfang 2014 ergehen. Gleichzeitig sollen Unternehmen die Möglichkeit haben, Projekte, die ihnen wichtig sind, gezielt zu fördern.

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