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Di, 10. Dezember 2013, 12:26

Hardware::Systeme

Servermarkt: x86 und Linux weiter auf dem Vormarsch

Die Forscher von Gartner und IDC haben neue Zahlen zur Entwicklung des weltweiten Servermarkts veröffentlicht. Demnach ist zwar der Umsatz mit der Hardware gefallen, doch seien vor allem die x86-Architektur und Linux auf dem Vormarsch.

Portabler Serverraum

Raytheon

Portabler Serverraum

Die Marktforscher von Gartner und IDC haben neue Resultate zur Entwicklung des weltweiten Servermarktes vorgestellt. Je nach Einschätzung ist der Hardwareumsatz im dritten Quartal 2013 im direkten Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,1 auf 12,3 Milliarden (IDC) oder 3,7 Prozent auf 12,1 Milliarden (Gartner) gesunken. Die Zahl der verkauften Servereinheiten blieb dagegen gleich. Sie lag laut IDC bei 2,3 Millionen bzw. laut Gartner bei 2,5 Millionen Stück.

Ein großer Gewinner bei der Entwicklung der Serverzahlen (nach Umsatz) stellt Linux dar. Laut IDC wuchs der Marktanteil des freien Betriebssystems gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres um 2,5 Prozentpunkte auf 28 Prozent. Weiterhin dominant ist allerdings Windows mit einem Marktanteil von 50,3 Prozent, was aber ein Minus von 1,3 Prozentpunkte bedeute. Der größte Verlierer ist Unix. Der Anteil der verkauften Server fiel bei dem kommerziellen Betriebssystem um 31,3 Prozentpunkte auf 11,1 Prozent.

Beide Unternehmen schlussfolgern aus dem Rückgang des Umsatzes und der gleichbleibenden Zahl der verkauften Server auf einen Trend weg von teureren Einheiten, wie Itanium oder RISC, hin zu günstigen und flexiblen Servern. Hier kann vor allem die x86-Familie punkten, die nun auch den Servermarkt dominiert. So lag laut IDG der Umsatz mit Servern der x86-Familie bei 9,5 Milliarden USD, was einen Zuwachs von 2,8 Prozentpunkten bedeute.

Bei der Rangfolge der Server-Hersteller nach Umsatz führt nun HP die Liste an. Mit einem Umsatz von 3,4 Milliarden US-Dollar liegt der US-Hersteller deutlich vor seinem Konkurrenten IBM, der einen Umsatz von 2,8 Milliarden US-Dollar für sich verbuchen konnte. Der dritte Platz geht an Dell (1,9 Millionen USD), gefolgt von Cisco (599 Millionen USD) und Oracle (500 Millionen USD). Bei einer Betrachtung nach Stückzahlen (Gartner) liegt HP mit 669.103 Einheiten klar vor Dell (484.607 Einheiten) und IBM (201.777 Einheiten). Der vierte Platz wird von dem chinesischen Hersteller Huawei (69.573 Einheiten) belegt, gefolgt von Fujitsu (68.424 Einheiten).

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