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Di, 17. Dezember 2013, 12:14

Software::Groupware

Kolab: Neues Entwicklungsmodell vorgestellt

Kolab Systems hat die Verfügbarkeit der Groupware-Suite »Kolab Enterprise 13« bekannt gegeben. Mit der Neuankündigung ändert das Unternehmen auch das Entwicklungsmodell, das sich nun stärker an den Enterprise-Bereich richten soll und ähnlich dem von Linux-Distributoren ist.

Verwaltung von Cloud-Speicher in Kolab 3.1

kolab.org

Verwaltung von Cloud-Speicher in Kolab 3.1

Mit der Freigabe der ersten Version der Groupware-Suite »Kolab Enterprise 13« hat Kolab Systems auch ein neues Entwicklungsmodell vorgestellt. Demnach plant das Unternehmen, künftig zwei Versionen der Lösung anzubieten. Während die reguläre Variante Kolab.org alle Änderungen sofort erhalten soll, wird Kolab Enterprise weit restriktiver entwickelt und freigegeben. Beide Varianten sollen quelloffen sein. »Von Kolab Enterprise wird es jedes Jahr eine neue Version geben. Die Versionsnummer wird dann das Jahr der Veröffentlichung sein«, erklärt Georg Greve, der CEO von Kolab Systems, die neue Einteilung.

Kolab Enterprise wird jeweils auf dem sich viel aggressiver entwickelnden Kolab.org aufsetzen, welches dagegen halbjährlich erscheinen wird. Das Vorgehen ähnelt dem von Fedora bzw. OpenSuse und den dazu gehörenden Unternehmens-Varianten RHEL und SLES. »Dort liegt der Fokus auf dem aktuellsten Stand der Technik mit viel Raum für Experimente einer aktiven und vielschichtigen Gemeinschaft. Bei Kolab Enterprise liegt das Augenmerk hingegen auf Stabilität, Vorhersagbarkeit und Langzeit-Unterstützung, um die Nachhaltigkeit von Investitionen und einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten«, so Greve weiter.

Kolab Enterprise 13 basiert auf dem im November freigegeben Kolab.org 3.1 und weist diverse Änderungen gegenüber der Gemeinschafts-Variante auf. So bietet es unter anderem bei den Webservern die Wahl zwischen Apache und Nginx. Für ISPs bietet die Lösung nicht nur Unterstützung für Installationen mit GlusterFS und DRBD, sondern auch eine Administrations- und Abrechnungsschnittstelle.

Certified Kolab, das bisherige Übergangsprodukt, wird für bestehende Kunden weiterhin unterstützt. Es soll allerdings nicht mehr für Neukunden angeboten werden. Kolab Enterprise 13 gibt es vorerst nur für Red Hat Enterprise Linux. Eine Unterstützung für andere Plattformen soll folgen.

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