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Do, 9. Januar 2014, 09:28

Software::Distributionen::Fedora

Fedora 21 nicht vor August

Trotz der einmonatigen Verspätung von Fedora 20 sollte Version 21 der Linux-Distribution normalerweise im Mai erscheinen. Aufgrund interner Umstrukturierungen im Projekt wird daraus aber wahrscheinlich nichts.

fedoraproject.org

Nachdem Fedora 20 im Dezember mit einmonatiger Verspätung erschienen ist, läuft die Arbeit an Fedora 21 bereits mit Hochdruck. Denn eigentlich sollte Fedora zweimal im Jahr, jeweils im Mai und im November, erscheinen. Doch aus dem Mai-Termin wird wahrscheinlich nichts. Fedora-Release-Manager Jaroslav Reznik konnte, wie er in seinem Blog erläutert, bisher noch keinen Zeitplan für Fedora 21 erstellen. Der Grund sind anhaltende Diskussionen, wie die Veröffentlichungen von Fedora künftig aussehen sollen. Diese Diskussionen werden schon einige Zeit geführt und haben nichts mit der Übernahme von CentOS durch Red Hat zu tun, da CentOS weiterhin unabhängig von Fedora sein wird.

Die Diskussion dreht sich darum, ob bereits Fedora 21 einem vorgeschlagenen neuen Entwicklungsmodell folgen soll oder erst Fedora 22. Ein Beschluss wird für Ende Januar angestrebt. Nach Ansicht von Reznik wird das dazu führen, dass Fedora 21 nicht vor Ende August erscheinen kann, doch gibt es auch andere Meinungen.

Das neue Entwicklungsmodell, das unter der Bezeichnung Fedora.next vorgeschlagen wurde, resultierte bereits in der Bildung von fünf Arbeitsgruppen, die sich jeweils mit spezifischen Themen beschäftigen. Es gibt drei Produkt-Arbeitsgruppen für Fedora als Workstation, Server und Cloud-System sowie zwei Ring-Arbeitsgruppen, die sich um das grundlegende Design von Fedora sowie um die Software-Umgebungen und Zusammenstellungen kümmern. Die Ergebnisse dieser Arbeitsgruppen sind noch völlig offen.

Laut Reznik geht es zunächst besonders darum, mehr Dinge im Fedora-Veröffentlichungsprozess zu automatisieren, dazu gehört auch die Qualitätssicherung. Fedora 21 wird wahrscheinlich noch für Desktop, Server und Cloud gemeinsam erscheinen, in der ferneren Zukunft wäre jedoch eine Aufteilung in Produkte mit unterschiedlichen Veröffentlichungszyklen denkbar.

Fedora 21 besitzt auch noch keinen Namen, was sich aber noch ändern kann. Das Fedora-Leitungsgremium hatte beschlossen, sich nach Fedora 20 »Heisenbug« aus der Namensfindung herauszuhalten. Stattdessen sollen sich Freiwillige aus der Gemeinschaft oder den Arbeitsgruppen um den Namen kümmern. Sollte sich jemand dafür finden, gilt für den Namen aber weiterhin, dass er von der Rechtsabteilung von Red Hat geprüft und genehmigt sein muss.

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