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Do, 23. Januar 2014, 12:49

Software::Distributionen::Red Hat

RHEV 3.3 und Red Hat Cloud Infrastructure 4.0

Red Hat hat die neue Version 3.3 seiner Virtualisierungs-Plattform Red Hat Enterprise Virtualization (RHEV) freigegeben, bei der Verbesserungen in den Bereichen Infrastruktur, Netz und Speichersysteme vor allem die Portabilität zwischen heterogenen Cloud-Umgebungen gewährleisten. RHEV 3.3 ist aus diesem Grunde auch in Red Hats zeitgleich aktualisierten Cloud-Bundle enthalten.

Red Hat

Trotzdem stellt RHEV in erster Linie traditionelle Virtualisierungsfunktionen zur Verfügung, einschließlich eines webbasierten verwaltungssystems für die auf KVM basierenden Hypervisor-Knoten und Speichersysteme. Die neue Version 3.3 von Red Hat Enterprise Virtualization (RHEV) wartet unter anderem mit erweiterten Funktionen zur Unterstützung für die Image-Service- (Glance) und Networking- (Neutron) Komponenten von OpenStack auf. Dies bedeutet konkret, dass RHEV-Nutzer beispielsweise VM-Templates und Netzwerkkonfigurationen sowohl in ihrer Rechenzentren-Virtualisierung als auch in einer IaaS-Umgebung auf Basis der Red Hat Cloud Infrastructure (OpenStack) nutzen können, was einen vereinfachten und fließenden Übergang von der Virtualisierung zur privaten Cloud ermöglicht.

Red Hat hat zeitgleich auch sein Cloud-Bundle Red Hat Cloud Infrastructure auf die Version 4.0 aktualisiert. Hierbei handelt es sich um ein Paket aus Red Hats OpenStack-Distribution Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform, der aus der EVM-Suite von Managed-iQ hervorgegangenen Cloud-Verwaltungslösung Red Hat CloudForms 3.0 und Red Hat Enterprise Linux (RHEL), das Unternehmen beim Einstieg in Cloud-Computing unterstützen soll.

In RHEV selbst hat Red Hat die Programmierschnittstellen für Backup und Restore erweitert. Die neue Backup-Infrastruktur stellt unter anderem einen umfangreichen Satz von APIs zur Verfügung, die vor allem externe Softwarehersteller für Backup und Restore nutzen können. Darüber hinaus hat Red Hat eine »self-hosted engine« integriert. Damit lässt sich der Red Hat Enterprise Virtualization Manager als selbst gehostete virtuelle Maschine betreiben, was den Hardware-Bedarf reduziert. Weitere Einzelheiten zu den Neuerungen lassen sich der Veröffentlichungsmitteilung und der offiziellen Dokumentation entnehmen.

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