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Di, 28. Januar 2014, 11:17

Hardware::Notebooks

Chromebooks erfolgreich im US-Bildungsmarkt

Chromebooks haben 2013 rund 20 Prozent des US-Bildungsmarkts vom Kindergarten bis zur 12. Klasse für sich erobert. Noch wird der sogenannte K-12-Markt jedoch von Apple dominiert.

Chromebook

Google

Chromebook

War im Jahr 2012 Microsoft mit 48 Prozent mit seinen Notebooks und Tablets im K-12-Markt führend, fiel das Unternehmen aus Redmond im dritten Quartal des letzten Jahres auf rund 28 Prozent zurück und überließ damit dem Apple iPad mit 43 Prozent die Krone. Der Zugewinn von Googles Chromebook geht somit fast gänzlich zu Lasten von Microsoft. Diese Zahlen basieren auf einem Report von Futuresource Consulting. Andere Analysten sehen ähnliche Marktanteile und Bewegungen für den universitären Bereich in den USA.

Aus Sicht der IT-Verantwortlichen an Schulen und Universitäten bieten Chromebooks viele Vorteile. Sie sind günstig, schnell einsatzbereit und es gibt wenig Probleme mit Software-Downloads und Viren. Die Software befindet sich im Netz anstatt auf dem Gerät, was Aktualisierungen fast überflüssig macht.

So erläutert ein mit der IT-Beschaffung einer Privatschule befasster Administrator, er habe kürzlich 750 Samsung-Chromebooks für je 279 US-Dollar erworben. Bei einer solchen Anzahl fällt die Zeit, die zum Einrichten der Geräte benötigt wird, stark ins Gewicht. Die Chromebooks seien in 30 Sekunden einsatzbereit, während ein herkömmliches Notebook oder ein PC 30 Minuten beanspruche, so der IT-Profi. Änderungen der Schulpolitik im neuen Schuljahr sind mit verantwortlich für gestiegene Einkäufe im Bildungsbereich. Neu eingeführte Tests wie etwa der SBAC-Test im K-12-Bereich sind für das Ausfüllen am PC optimiert und animieren zum Kauf von Hardware.

Der US-Bildungsmarkt, der bis 2009 überwiegend von Microsoft gehalten wurde, wandelte sich mit dem Erscheinen von Apples iPads im Jahr 2010 und erhielt mit den 2011 erstmals erschienenen Chromebooks einen weiteren Mitspieler. Tendenziell soll 2014 Apple Marktanteile einbüßen und Chromebooks sollen weiter zulegen. Der K-12-Markt steht für etwa 7 Prozent des US-Gesamtmarktes für PCs, Notebooks und Tablets. Microsoft sah sich durch den Zuwachs der Chromebooks dazu veranlasst, Werbung zu schalten, die sich über Chromebooks lustig macht. Eine Microsoft-Sprecherin sagte zum Thema: »Chromebooks sind sowohl von der Leistung als auch von der Geräteauswahl her limitiert und schneiden damit in den zwei Hauptkriterien schlecht ab, die Bildungseinrichtungen bei der Anschaffung von Hardware am stärksten berücksichtigen.«

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