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Di, 28. Januar 2014, 11:11

Gesellschaft::Bildung

Finnische Schulen sparen mit freier Software

Gemeinden in Finnland, die auf den Computern ihrer Schulen freie Software einsetzen, sparen verglichen mit proprietären Alternativen bis zu 40 Prozent Kosten.

Gemäß Jouni Lintu von der Firma Opinsys gegenüber dem Open-Source-Portal Joinup sparen die Gemeinden bis zu zehn Millionen Euro, indem sie auf ihren Schulcomputern freie Software laufen lassen. Opinsys betreut ca. 9000 Schulcomputer an 175 Schulen in 43 Gemeinden. In den letzten Jahren wagten immer mehr Schulen den Umstieg auf Open-Source-Software. Betreute Opinsys 2010 die IT-Infrastruktur in 90 Schulen, hat sich deren Anzahl innerhalb der letzten drei Jahren mehr als verdoppelt.

An den Schulen laufen 8000 Rechner als Server, Thin- und Fat-Clients mit dem Linux Terminal Server Project (LTSP). Darüber hinaus gibt es ca. 1000 Laptops. Anfangs gab es nur Thin-Clients und einige Workstations, die mit der Zeit durch die Fat-Clients ersetzt wurden. Zuletzt kamen Laptops und Netbooks hinzu, die mit Puppet verwaltet werden.

Opinsys verwaltet die Rechner mit Hilfe des Werkzeugs Puavo, das die Firma innerhalb der letzten zehn Jahre entwickelt hat und auf ihrem Github-Account zum Download bereitstellt. Mit Puavo richten die IT-Verantwortlichen Nutzer-Verzeichnisse mit LDAP und Speicherplatz ein oder sorgen dafür, dass mit WLAN-Adaptern ausgestattete Computer auf Lehrerarbeitsplätzen zu Access-Points werden, so dass das Schulgelände großflächig mit einem drahtlosen Netz abgedeckt werden kann.

Dank LTSP reicht es, den Schulen ein Ubuntu-Abbild bereitzustellen, das von allen Desktop-Rechnern und Laptops genutzt wird, an denen die Schüler arbeiten. Das Abbild ist nur lesbar, so dass es weder von Schülern noch von Lehrern versehentlich geändert werden kann. Die bereitgestellten Abbilder werden wöchentlich von Opinsys aktualisiert.

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