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Fr, 31. Januar 2014, 10:35

Software::Systemverwaltung

m23 14.1 freigegeben

Das Software-Verteilungssystem m23 ist in Version 14.1 erschienen, die nun Apache CloudStack als Plattform unterstützt und Verbesserungen beim Klonen von Systemen bringt.

Mit m23 kann man hunderte von Rechnern über ein Netzwerk installieren und administrieren. m23 kann das komplette Linux-System auf leeren oder bereits eingerichteten Clients installieren. Die Administration wird durch die m23-Administrations-Weboberfläche durchgeführt.

Neu in Version 14.1 ist, dass sowohl der m23-Server als auch die m23-Clients in Apache CloudStack laufen können. Die über die m23-Oberfläche angelegten virtuellen Clients können - wie bereits von der integrierten VirtualBox-Lösung bekannt - über m23 installiert und administriert werden. Auch die CloudStack-Zugangsdaten können direkt über die m23-Oberfläche angegeben werden. Die Basis für die Funktionalität bildet eine erweiterte Version des CloudStack PHP-Clients. Für Clients mit Debian, Ubuntu und Linux Mint wird nun die Option angeboten, den X2Go-Server automatisch zu installieren.

Die Klonfunktion wurde nach Angaben des Projektes erheblich erweitert. So kann nun Partclone an Stelle von dd als Dateiformat für die Partitionsabbilder genutzt werden. Im Gegensatz zu dd speichert Partclone hierbei, wenn das Dateisystem der Partition unterstüzt wird, nur die belegten Sektoren. Dies verringert insbesondere bei großen Partitionen die Größe der Abbilddatei und geht deutlich schneller als beim Sichern jedes Sektors. Auf ähnliche Weise profitiert auch die Wiederherstellung. Neu ist auch die automatische Anpassung der Dateisystemgröße an Partitionen, die größer als die originale Partition sind, bei Benutzung des dd-Formates. Eine weitere Entwicklung sorgt nun dafür, daß auch bestehende, nachträglich in m23 integrierte Systeme in Abbilddateien gesichert werden können.

Die Paketsuche bei Debian und Derivaten über die m23-Oberfläche wurde deutlich beschleunigt. Beim Aktualisieren des m23-Servers über die m23-Oberfläche zeigt nun ein neuer Live-Status die direkte Ausgabe des Aktualierungsprogramms. Beim Installieren des m23-Servers wird jetzt die Hälfte des freien Festplattenplatzes als maximale Größe des Squid-Paket-Caches verwendet. Die Seite mit den Servereinstellungen wurde komplett überarbeitet und um eine Hilfeseite erweitert. Das Anlegen neuer lokaler Benutzer wurde jetzt bei allen Distributionen in einen separaten Auftrag ausgelagert, womit es in Zukunft einfach möglich sein wird, zusätzliche Benutzer anzulegen. Im Hintergrund wurde das m23-API 2.0 so erweitert, daß nun alles vorhanden ist, um einen Client hinzuzufügen und zu booten. Plymouth wird jetzt automatisch deaktiviert, da es zu Abstürzen des X-Servers führen konnte.

Darüber hinaus gab es noch viele weitere Änderungen, die im Änderungslog zu finden sind. Die neue Version ist als Update über die m23-Oberfläche oder via APT, als ISO zum Brennen der m23-Server-Installations-CD, als vorinstallierte virtuelle Maschine oder als Raspberry-Pi-Image-Datei auf der Download-Seite von m23 zu finden.

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