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Mo, 10. Februar 2014, 14:20

Software::Büro

Entwicklung des Epub-Editors Sigil eingestellt

Wie der Entwickler des Epub-Editors Sigil auf seiner Seite schreibt, wird die Anwendung nicht mehr weiter gepflegt. Auch eine Verlegung des Codes auf Git-Hub brachte keine Verbesserung.

Der freie E-Book-Editor Sigil (Version 0.6.0)

sigildev.blogspot.de

Der freie E-Book-Editor Sigil (Version 0.6.0)

Sigil ist ein von Strahinja Markovic im Jahre 2009 gestarteter E-Book-Editor, der mittlerweile maßgeblich durch John Schember gepflegt und erweitert wird. Die Anwendung verfügt über eine vollständige Unterstützung der EPUB-Spezifikationen und bietet die Möglichkeit, nach dem WYSIWYG-Prinzip (»What You See Is What You Get«) Dokumente zu erstellen oder zu bearbeiten. Zum Funktionsumfang der Anwendung gehören neben diversen Importfiltern für verschiedene Formate auch ein Metadaten-Editor, ein auf HTML-Tidy aufsetzender HTML-Validator, ein EPUB-Validationstool und die Unterstützung zahlreicher Bildformate. Bei der Suche nach Inhalten unterstützt Sigil die Verwendung von regulären Ausdrücken. Inhaltsverzeichnisse lassen sich zudem automatisch generieren.

Wie Schember nun auf der Seite des Projektes schreibt, wird Sigil nicht mehr länger aktiv weiterentwickelt. Bereits zuvor klagte er über Mangel an Zeit und den Zustand, dass er eigentlich nicht die volle Entwicklung des Editors übernehmen wolle. Doch auch eine Verlagerung des Codes zu GitHub brachte nicht die gewünschte Entlastung. So seien laut Schember zwar vereinzelte Commits von Fremdentwicklern in die Anwendung eingeflossen, doch hielten sich diese wohl in Grenzen und betrafen lediglich kleinere Anpassungen. Der von ihm erhoffte Zustand der Entlastung ist dementsprechend nicht eingetreten. Auch fand sich kein geeigneter Kandidat, der die Pflege der Anwendung übernehmen konnte und wollte.

Während Schember noch im September beteuerte, dass Sigil nicht tot sei, hat sich die Situation nach seinen Angaben wohl verändert. Demnach sei die Entwicklung mittlerweile eingestellt. Zwar könne die letzte Version noch eingesetzt werden, doch plane er keine neue Version mehr. Stattdessen empfiehlt er Anwendern Alternativen, wie beispielsweise Calibre, das er selbst als einen Nachfolger von Sigil ansehe.

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