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Mi, 12. Februar 2014, 09:15

Unternehmen

Linux Foundation vermeldet sechs neue Mitglieder

Die Linux Foundation, das Industriekonsortium zur Förderung von Linux, ist um weitere sechs Mitglieder gewachsen, die im Bereich der Virtualisierung tätig sind und den im Kernel eingebauten Hypervisor KVM mitgestalten wollen.

Linux Foundation

Die neuen Mitglieder sind Autonomic Resources, Bloombase, BlueCat Networks, op5, Proxmox Server Solutions GmbH, Scale Computing und 6WIND. Sie sind alle im Bereich der Virtualisierung und Cloud tätig und wollen sich an der Open Virtualization Alliance (OVA) beteiligen, die seit Oktober 2013 Teil der Linux Foundation ist. Die OVA befasst sich mit der Verbesserung und Verbreitung des Hypervisors Kernel-based Virtual Machine (KVM), der als Option im Linux-Kernel seit Linux 2.6.20 vorhanden ist. Anders als das mittlerweile ebenfalls bei der Linux Foundation beheimatete Xen setzt KVM 64-Bit-Prozessoren mit Virtualisierungsfunktionen voraus, da diese eine höhere Geschwindigkeit versprechen.

Erstes neues Mitglied der Linux Foundation und OVA ist Autonomic Resources, ein Cloud-Dienstleister für die US-Regierung. Das Unternehmen setzt sich für offene Cloud-Standards ein.

Der Schwerpunkt von Bloombase ist die Datensicherheit in Rechenzentren und Clouds, womit in diesem Fall nicht Backups gemeint sind, sondern die Verschlüsselung der Daten.

BlueCat verbindet virtuelle Maschinen, Clouds, Mobilgeräte und Anwendungen. Auch bei BlueCat spielt die Sicherheit eine große Rolle, in diesem Falle der verschlüsselte Zugriff auf die Anwendungen.

Das schwedische Unternehmen op5 entwickelt op5, eine Lösung zur Überwachung der IT-Infrastruktur. Die Basisversion von op5 steht unter der GPL, darauf aufbauend verkauft die Firma Unternehmenspakete mit Support. Eines der Plugins für op5 kann KVM überwachen.

Proxmox Server Solutions GmbH ist eine Open-Source-Firma aus Wien, die sich auf effiziente Server-Lösungen spezialisiert hat. Die eigene Distribution Proxmox VE stellt einen Server mit KVM, Container-basierter Virtualisierung und allen benötigten Komponenten dar, der sich leicht einrichten lässt.

Scale Computing entwickelt Infrastruktur für Rechenzentren, die Server, Speichersysteme und Virtualisierung in eine einheitliche Plattform integriert, die einfach zu benutzen und skalierbar ist. Effektiv sollen ganze Rechenzentren mit HC3 für den Benutzer wie ein einzelner Rechner erscheinen.

6WIND hat sich auf die Steigerung der Geschwindigkeit bei Netzwerkanbietern spezialisiert und zählt Telekommunikationsanbieter und andere Unternehmen zu seinen Kunden. Die Software 6WINDGate soll in der Lage sein, Netzwerkpakete mit extrem hoher Geschwindigkeit zu verarbeiten. Die Basis dieser Software ist das freie DPDK, das von 6WIND mitgegründet wurde.

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