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Mi, 12. Februar 2014, 14:27

Software::Browser

Mozilla Foundation plant gesponsorte Links

Mozilla plant, mit dem Einblenden von Werbeflächen zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen, will dazu aber maßvoll vorgehen. Firefox-Nutzer müssen laut Mozilla weder integrierte Popups noch zielgruppenorientierte Veränderungen des angezeigten Inhalte befürchten.

Mozilla Foundation

Ein Problem der Mozilla Foundation besteht darin, dass sich die Stiftung fast ausschließlich durch das von Google erwirtschaftete Geld finanziert, welches durch das Einbetten der Google-Suchmaschine als Standardsuche in die Kassen gespült wird, also wenn der Nutzer einen Suchbegriff in der Standard-URL-Eingabezeile eingibt. Jetzt erläutert Mozillas Vizepräsident für Content Services, Darren Herman, in einem Blog-Beitrag, wie er sich eine moderate Form von Werbeeinblendungen in Firefox vorstellt.

So sollen in Zukunft nach dem Vorbild von Opera in den sogenannten Directory Tiles gesponserte Links untergebracht werden können, die dann vor allem neue Firefox-Nutzer als Werbung zu sehen bekommen. Opera etwa nutzt die dort Speed Dial genannte Technologie bereits für Werbeeinblendungen. Die kleinen Fliesen, die ein Nutzer zu Gesicht bekommt, wenn er den Browser oder ein neues Tab öffnet, sind jetzt häufig leer oder lassen sich für Lieblings-Lesezeichen verwenden. Opera dagegen blendet in seinem Speed-Dial-Bereich Seiten ein, die z.B. auf verschiedene Anbieter verweisen. Mozilla will bei den Directory Tiles ähnlich vorgehen, allerdings vorerst nur bei neuen Anwendern, bei denen die heute meist leeren Directory Tiles künftig vorab befüllt werden sollen. Das könnten dann sowohl Seiten aus dem Mozilla-Umfeld als auch Webseiten mit regionalem Bezug oder solche kommerzieller Anbieter sein, wenn diese eben dafür bezahlen. Allerdings plant Mozilla, sogenannte Sponsored Tiles klar zu kennzeichnen. Bestehende Nutzer müssen also nicht befürchten, dass bestehende Tiles ummontiert oder sonst wie beeinflusst werden. Hermann erklärt seine Pläne aber auch damit, neue Firefox-Nutzer würden davon profitieren, statt leerer Tiles regionale Angebote vorzufinden.

Wann Mozilla mit der Umsetzung beginnt, sagt Herman nicht. Momentan sei man dabei, Kontakt mit potenziellen Partnern aufzunehmen. Daher gibt es auch noch keine Roadmap. Mozilla beabsichtigt aber, die überarbeiteten Tiles vorab der Firefox-Gemeinschaft zu zeigen und die endgültige Umsetzung erst zu finalisieren, wenn das Benutzererlebnis zufriedenstellend sei, so Herman.

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