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Mo, 24. Februar 2014, 15:00

Software::Mobilgeräte

Neue Geräte und Initiativen mit Firefox OS

Mozilla hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona eine Vielzahl von Ankündigungen zu Firefox OS gemacht. Firefox OS soll in diesem Jahr stark expandieren, auf mehr Geräten erhältlich sein, neue Märkte und neue Anwendungsfelder erreichen.

Flame-Referenzdesign

Mozilla

Flame-Referenzdesign

Auf dem Mobile World Congress gibt Mozilla Einblicke in die Zukunft von Firefox OS. Die Ziele der Organisation, die sich vor allem der Freiheit der Benutzer verschrieben hat, sind für 2014 hoch gesteckt. Aktuell stehen nach Angaben von Mozilla vier globale Netzbetreiber und drei Gerätehersteller hinter der Firefox OS-Initiative. Im Jahr 2014 will Mozilla in weitere wichtige Märkte expandieren.

Weitere Firefox OS-Geräte wurden jetzt vorgestellt. ZTE bringt Open C und Open II, Alcatel ONETOUCH Fire C, Fire E, Fire S und das Fire 7 Tablet auf den Markt. Alle Geräte verfügen über Dual-Core-Prozessoren aus der Snapdragon-Serie von Qualcomm mit einer gegenüber den früheren Modellen höheren Leistung und höherer Bildschirmauflösung. Neben den Smartphones und dem für Firefox OS neuen Formfaktor Tablet soll Firefox OS künftig auch in Fernsehern zum Einsatz kommen, wie von Panasonic angekündigt wurde. Für Tablets wollen Foxconn und VIA sorgen, die auch Referenzgeräte vorgestellt haben: Das VIA Vixen und das Foxconn InFocus.

Die wachsende Akzeptanz von Firefox OS und die steigende Zahl verfügbarer Apps bedingen sich gegenseitig. So weist Mozilla darauf hin, dass immer mehr Apps für Firefox OS zur Verfügung stehen. Apps und Inhalte können in Firefox OS auf zwei Arten gefunden werden: im Firefox Marketplace und mit der adaptiven App-Suche. Einer der Vorteile des Firefox Marketplace ist nach Mozilla, dass er es ermöglicht, lokale und Nischen-Apps mit relevanten regionalen Inhalten zu entwickeln, weil die Entwickler grundlegende Web-Technologien ungehindert nutzen können.

Ein Ausblick auf kommende Funktionen von Firefox OS lässt die Benutzer noch einiges erwarten. So soll die Navigation besser und intuitiver werden, eine leistungsstarke Universalsuche ist in Vorbereitung, und Unterstützung für LTE-Netze und Dual-SIM-Karten soll implementiert werden. Auch mehr Konfigurierbarkeit und höhere Geschwindigkeit stehen auf dem Plan, nicht nur für die Anwender, sondern auch für Netzbetreiber und Hersteller. Die NFC-Unterstützung soll die einfache und direkte Weitergabe von Daten und Software-Aktualisierungen auf sichere Weise auch ohne WLAN ermöglichen. Zudem sollen Firefox Accounts eine sichere und einfache Möglichkeit zur Erstellung eines Kontos schaffen, womit Mozilla Dienste wie den Firefox Marketplace, Firefox Sync, Datensicherung und Datenspeicher leichter integrieren kann.

Auch ein neues Entwickler-Referenz-Smartphone ist jetzt verfügbar. Das Firefox OS Flame hat ein 4,5 Zoll großes Display, einen Dual-Core-Prozessor Qualcomm MSM8210 Snapdragon mit 1,2 GHz, eine Kamera mit 5 Megapixel auf der Rückseite und eine mit 2 Megapixel auf der Vorderseite, 8 GB Speicher, 256 MB bis 1 GB RAM (für Tests einstellbar durch Entwickler), Platz für zwei SIM-Karten, A-GPS, NFC, WLAN, Bluetooth, Mikro-USB und diverse Sensoren. Die Akkukapazität soll 1.800 mAh betragen. Das Flame bietet Entwicklern außerdem Zugriff auf die neuesten Firefox OS Builds.

PhoneGap, ein Framework für mobile App-Entwicklungen, unterstützt in der kommenden Version auch Firefox OS, was den Apps für Firefox OS einen weiteren Schub geben könnte. Ebenfalls interessant für Entwickler ist der App Manager, der die Firefox-Web-Entwickler-Tools zur Verfügung stellt. Damit können Entwickler Web-Apps auf Firefox OS Smartphones direkt am Desktop testen, bereitstellen und debuggen.

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