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Mo, 3. März 2014, 11:16

Software::Spiele

Gerücht: Offenes Spiele-Framework von Microsoft?

Darf man einer Ausschreibung auf der Webseite von Microsoft Glauben schenken, so arbeiten die Redmonder an einem neuen Spiele-Framework, das nicht nur offen, sondern auch für nahezu alle mobilen Plattformen verfügbar sein soll.

Microsoft-Schriftzug in Redmond

Derrick Coetzee

Microsoft-Schriftzug in Redmond

Interoperabilität war in der Vergangenheit nicht unbedingt die Stärke von Microsoft. Zwar hat das Unternehmen diverse kleinere Komponenten im Quellcode veröffentlicht, doch größere Lösungen blieben bis vor Kurzem stets verschlossen. Zu groß war offenbar die Angst vor offenen Systemen. So hat der ehemalige Microsoft-Chef Steve Ballmer jahrelang beispielsweise die GNU Public License GPL (GNU GPL) als »ein Krebsgeschwür« bezeichnet und stets vor einem Einsatz freier und offener Software gewarnt.

Das ist Vergangenheit, denn darf man einer aktuellen Stellenausschreibung auf der Seite des Unternehmens Glauben schenken, so will sich der Soft- und Hardwareproduzent künftig offenbar mehr öffnen. Für ein neues Team sucht Microsoft nach Entwicklern, die Erfahrungen mit verschiedenen Plattformen, darunter Windows 8, Windows Phone, iOS und Android, aufweisen können. Die als »New Devices and Gaming« getaufte Gruppe soll demnach ein neues, modernes, aber vor allem offenes Spiele-Framework erstellen. Die Neuentwicklung soll den Redmondern helfen, verlorenes Terrain wieder gutzumachen und die Entwickler wieder für die eigene Plattform zu begeistern. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass Microsoft durch die Neuentwicklung eine Plattform schaffen will, die es Entwicklern leichter ermöglicht, Spiele von anderen Plattform auf die eigene zu portieren.

Wie das Framework genau aussehen wird, geht aus der Ausschreibung nicht hervor. Weit vorangeschritten ist die Entwicklung offenbar noch nicht. Laut der Stellenausschreibung haben die Entwickler nicht nur die Möglichkeit, das Framework zu erstellen, sondern sich auch maßgeblich auch an dem Design zu beteiligen. Dementsprechend ist mit Resultaten noch nicht in naher Zukunft zu rechnen.

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