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Do, 6. März 2014, 10:43

Software::Systemverwaltung

openAttic 1.1 in OpenStack und openQRM integrierbar

Die zentrale Verwaltung von Speicherplatz ist aus modernen Rechenzentren nicht mehr wegzudenken. Sie erhöht die Flexibilität und reduziert die Kosten. openAttic bietet sich hier als alternatives Open-Source Unified-Storage-System an.

openAttic Schema

openAttic

openAttic Schema

Rund 10 Monate nach der ersten stabilen Version 1.0 ist jetzt Version 1.1 des freien Werkzeugs zur Verwaltung von Speicherressourcen openAttic erschienen. Das Highlight dieser neuen Version ist die Möglichkeit, die Cloud-Projekte OpenStack und openQRM zu integrieren und damit openAttic als Storage-System für Cloud-Lösungen aller Art einzusetzen.

Außerdem wurde für Version 1.1 eine einheitliche Administrationsoberfläche erstellt, die neben den klassischen Methoden wie LVM und Hardware-RAID auch ZFS und Btrfs zur Erstellung von Setups unterstützt. Die Volume-Verwaltung in der neuen Version erlaubt das beschleunigte Anlegen von DRBD-Verbindungen, um Blockgeräte zwischen Servern zu spiegeln.

Das System der SnapApps, mit dem sich virtuelle Maschinen oder Datenbanken vor dem Erstellen von Snapshots in einen konsistenten Zustand bringen lassen, wurde erweitert und kann jetzt zudem über die SnapApps automatisiert Snapshots anhand eines festgelegten Zeitplans erstellen. openAttic integriert nun auch das freie Projekt LIO, wodurch jetzt auch Fibrechannel als Protokoll sowie weitere Storage-Funktionalitäten wie ALUA und VAAI unterstützt werden.

Die neue Version kann sich jetzt als Mitglied in eine Windows-Domäne integrieren und bietet eine vollständige Abbildung sämtlicher Windows-ACLs. Dadurch kann openAttic als hochverfügbarer Dateiserver für eine zentrale Dateiablage betrieben werden. Da die Dateiablage beliebig skalierbar ist, kann das System flexibel mit einer Organisation mitwachsen. Nicht zuletzt wurde die Benutzeroberfläche überarbeitet und benutzerfreundlicher gestaltet, die Volume-Verwaltung wurde vereinheitlicht und enthält neue Assistenten, die Validierung der Benutzereingaben wurde optimiert und die Tastaturbedienung erweitert.

Auf der Webseite des Projekts gibt es neben einer Demo des Systems ab dem 7. März auch Downloads eines ISO-Abbilds und zweier virtueller Maschinen für VirtualBox und VMware. Zudem liegen dort auch Verweise auf Paket-Repositorien für die Distributionen Debian, Ubuntu und Univention sowie für Nightly Builds bereit.

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