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Fr, 14. März 2014, 11:07

Hardware::Platinencomputer

IoT: Marvells Kinoma Create erreicht Finanzierungsziel

Marvell, ein Hersteller für auf ARM-Architekturen basierende Rechner, hat auf Indiegogo sein Finanzierungsziel für die Hardwareplattform Kinoma Create erreicht. Kinoma Create ist ein Mini-PC, der für Anwendungen rund ums Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) geeignet ist.

Marvell Kinoma Create

Marvell

Marvell Kinoma Create

Finanzierungskampagnen auf Crowdfounding-Plattformen dienen nicht nur der Geldakquise, sondern zeigen auch schon früh an, ob sich weiteres Engagement für eine Idee lohnt. Bei der auf Indiegogo beworbenen Plattform Kinoma Create war das offenbar der Fall. Bei Kinoma Create handelt es sich um eine Entwickler-Plattform für persönliche Bastelprojekte, Unterhaltungselektronik oder IoT-Prototypen, die Produktdesigner und Webentwickler ansprechen soll, die keine oder nur wenig Erfahrungen mit Hardware-Projekten haben. Kinoma Create ist laut den Erfindern leichter zu verbasteln als Arduino, Raspberry Pi oder ähnliche Einplatinenrechner und macht es Entwicklern auch leichter, die Plattform mit anderen Geräten, Sensoren, Telefonen oder Web-Services zu verbinden.

Kinoma Create folgt dem »plug-and-play«-Prinzip und soll ohne große Vorbereitungen schnell einsetzbar sein. Da alle nötige Software (Kinoma Platform Runtime (KPR)) bereits installiert ist, sollten Anfänger das erste »Hello World« laut Entwicklerteam innerhalb weniger Minuten hinbekommen. Verbinden sie Sensoren mit der Plattform, so können deren Werte wohl bereits nach etwa 30 Minuten ausgelesen werden. Anwendungen für die Kinoma Create-Plattform werden in Javascript implementiert. Dafür stellt Marvell mit dem Kinoma Studio auch eine Entwicklungsumgebung bereit.

Im Inneren der Kinoma Create hat Marvell einen Einplatinenrechner verbaut. Dieser kommt mit einem ARMv5-Prozessor Marvell Aspen mit einer Taktfrequenz von 800 MHz, 128 MB RAM, 16 MB Flash-Speicher, einem WiFi 802.11b/g/n- und Bluetooth-Modul sowie Steckplätzen für Sensoren (GPIO, Analogeingäng, UART, I2C, PWM). Ferner sind auf dem Board ein Slot für SD-Karten und ein USB-Port verlötet. Im Gehäuse sind ferner ein berührungsempfindliches LC-Display mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixel, ein Lautsprecher und ein Mikrofon integriert. Die Hardware wird via USB oder mittels Batterien (18650, 3,7 Volt) mit Energie versorgt.

Aktuell kostet die Kinoma-Create-Plattform 99 USD (ca. 72 Euro) für frühe Unterstützer, später soll sie 149 USD (ca. 108 Euro) kosten. Der Versand ist für September dieses Jahres geplant, die Versandkosten für Bestellungen ausserhalb der USA betragen 30 USD (ca. 22 Euro). Die Indiegogo-Kampagne läuft noch 34 Tage.

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