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Di, 25. März 2014, 08:27

Gemeinschaft

FSF Award 2013 an Matthew Garrett und das Outreach Program for Women

Richard Stallman, Vorsitzender der Free Software Foundation (FSF), hat Matthew Garrett, Entwickler von freien Lösungen für Secure Boot, sowie das Projekt »Outreach Program for Women« mit dem FSF-Award 2013 ausgezeichnet.

Matthew Garrett, Preisträger des FSF Award 2013

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Matthew Garrett, Preisträger des FSF Award 2013

Matthew Garrett wurde mit dem Advancement-Award geehrt, das von der Gnome-Stiftung initiierte Projekt »Outreach Program for Women« mit dem Social-Benefit-Award. Garrett erhielt die Auszeichnung für seine Arbeit, den Secure Boot-Mechanismus im UEFI-BIOS mit freier Software kompatibel zu machen. »EFI Secure Boot« war ein heißes und umstrittenes Thema vom Oktober 2011, als die FSF eine Kampagne dagegen startete, bis März 2013, als die Implementierung von Bootloader und Kernel-Funktionalität weitgehend abgeschlossen und die Fakten geordnet waren.

Die bisherigen Preisträger des FSF-Awards waren Larry Wall, Autor von Perl (1998), Miguel de Icaza, Initiator von GNOME und Mono (1999), Brian Paul, Autor der OpenGL-Bibliothek Mesa (2000), Guido van Rossum, Autor von Python (2001), Lawrence Lessig, Initiator von »Creative Commons« (2002), Alan Cox, Linux-Kernel-Entwickler (2003), Theo de Raadt, OpenBSD-Projektleiter (2004), Andrew Tridgell, Samba-Initiator (2005), Ted Ts'o, Linux-Kernel-Entwickler und ehemals Projektleiter von Kerberos (2006), Harald Welte, Linux-Kernelentwickler und Gründer von gpl-violations.org (2007), Wietse Venema, unter anderem Entwickler von Postfix (2008), John Gilmore, Gründer der Firma Cygnus und Mitgründer der Electronic Frontier Foundation (EFF) (2009), Rob Savoye, Gründer von Open Media Now (2010), Yukihiro Matsumoto, Autor von Ruby und Fernando Perez, Autor von IPython.

Marina Zhurakhinskaya, Karen Sandler und Richard Stallman

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Marina Zhurakhinskaya, Karen Sandler und Richard Stallman

Ebenfalls ausgezeichnet wurde das Projekt Outreach Program for Women, das von der Gnome-Stiftung gegründet wurde und mittlerweile von mehreren Organisationen gemeinsam bestritten wird. Karen Sandler und Marina Zhurakhinskaya, die zu den Organisatoren des Projektes zählen, nahmen den Preis entgegen.

Das Ziel des Programms ist, mehr Frauen für freie Softwareprojekte zu interessieren. Dies soll durch Praktikumsstellen für Frauen erreicht werden, die von den teilnehmenden Organisationen und unterstützenden Firmen finanziert werden. Sie werden wie beim Google Summer of Code bezahlt. Das Programm richtet sich deshalb an Frauen, weil beobachtet wurde, dass sich nur wenige Frauen für den Summer of Code bewarben und die Mitarbeit von Frauen an freien Projekten generell niedrig ist. Dem steht ein Frauenanteil von um die 20% (mit starken Abweichungen je nach Land) in den Informatik-Studiengängen gegenüber. Ausdrücklich ist das Programm auch für Transsexuelle offen, die sich als Frauen fühlen, was als Beitrag zur Diversität und gegen Diskriminierung verstanden wird.

Der Social Benefit Award der FSF wurde 2005 erstmals vergeben. Die bisherigen Preisträger waren Wikipedia (2005), Sahana (2006), Groklaw (2007) und Creative Commons (2008), das Internet Archive (2009), das Projekt Tor (2010), OpenMRS (2011) und GNU Health (2012). Das Komitee, das über die Preisträger abstimmte, bestand aus Rob Savoye, Wietse Venema, Richard Stallman, Suresh Ramasubramanian, Vernor Vinge, Hong Feng, Fernanda G. Weiden, Harald Welte, Vernor Vinge, Jonas Oberg und Yukihiro Matsumoto.

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