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Mi, 26. März 2014, 08:06

Gemeinschaft::Veranstaltungen

Document Freedom Day wirbt für Interoperabilität

Am heutigen Mittwoch findet der Document Freedom Day statt. Zahlreiche Gruppen und Organisationen wollen mit Aktionen weltweit auf die Bedeutung offener Standards aufmerksam machen.

FSFE

Der Document Freedom Day wird alljährlich im März begangen und soll auf die Bedeutung offener Standards für Dokumente hinweisen, die von Software erzeugt und verarbeitet werden. In diesem Jahr finden mindestens 41 Veranstaltungen in 18 Ländern statt, die sich auf der Webseite der Aktion registriert haben.

Dieses Jahr werden zwei der Veranstaltungen von Regierungsbehörden organisiert: Das brasilianische Regierungskomitee CISL und die nepalesische Abteilung für Informationstechnologien beteiligen sich. Auch im Europäischen Parlament gibt es heute eine Veranstaltung, welche die Bedeutung offener Standards für Verschlüsselung hervorhebt. Am Samstag bereits durfte die OpenStreetMap Foundation den Document Freedom Day UK Award in Birmingham für die Verwendung offener Standards in Empfang nehmen.

Die Free Software Foundation Europe (FSFE) hat außerdem, gemeinsam mit dem Open Forum Europe, heute einen offenen Brief an das Europäische Parlament und die Europäische Kommission geschickt, endlich offene Standards zu unterstützen. Erst vor kurzem hatte die EU eingestehen müssen, dass sie effektiv an Microsoft-Software gefesselt sei. In dem Brief wird gefordert, diese Erkenntnis in entsprechende Handlungen umzusetzen. Außerdem wird gefordert, das schon lange bestehende Problem zu beseitigen, dass Video-Übertragungen aus dem Parlament und dem Rat mit proprietärer Technologie gesendet werden.

Auch unterstützende Organisationen nutzen den Document Freedom Day als Anlass, etwa das Libre Graphics Magazine mit einer Artikelserie über SVG, die Document Foundation mit einer in dieser Woche erscheinenden Publikation oder PHPList mit einer Infografik über Standards.

Der Document Freedom Day 2014 wird durch die Free Software Foundation Europe getragen und von Google, Commons Machinery und Freiheit Technologies unterstützt. Ein Bericht über alle Veranstaltungen soll im April veröffentlicht werden. Er soll Highlights sowie Bild- und Videomaterial von teilnehmenden Gruppen präsentieren.

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