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Do, 27. März 2014, 09:06

Software::Desktop::Gnome

Gnome 3.12 freigegeben

Gnome 3.12 macht dort weiter, wo vor drei Jahren der dritte Entwicklungszyklus mit einem Paradigmenwechel begann: Vereinfachte Oberfläche und Design sowie Unterstützung innovativer Techniken.

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Die neue Veröffentlichung bringt Aktualisierungen für einige der integrierten Programme und verbessert die Handhabung der Desktopumgebung allgemein. Zeitlich nicht gereicht hat es für die geplante komplette Integration von Wayland. Die meisten Apps, die Gnome 3.12 mitliefert, tragen generische Namen wie Videos, Photos, Web, Maps oder Software. Das macht ohne Zweifel klar, wozu ein Programm dient, erschwert aber etwas die Fehlersuche im Internet.

Das Paket Software, das mit Gnome 3.10 erstmals eingeführt wurde und das in etwa dem Ubuntu-Software-Center gleichkommt, erhielt neben einer besseren Ausführungsgeschwindigkeit Screenshots für fast alle installierbaren Pakete, weitere werden folgen. Software übernimmt auch die Aktualisierung des Systems und kann in der neuen Version den Rechner nach einem Upgrade herunterfahren. Zudem kann die Aktualisierung jetzt auch über das Menü zum Ausschalten des Rechners die Aktualisierung starten, so dass diese unbeaufsichtigt durchläuft und dann den Rechner herunterfährt.

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Der ebenfalls überarbeitete Medienspieler Videos hieß früher Totem und spielt nun Videos vom heimischen Rechner oder von Onlinekanälen im Internet ab. Für die jetzige Veröffentlichung sind einige solcher Kanäle vordefiniert, weitere werden folgen. Derzeit kann der Anwender Videos von Rai.tv, The Guardian, Blip.tv und Apple Film Trailers beziehen.

Die optisch größte Wandlung hat der Texteditor Gedit hinter sich, er wurde komplett dem derzeitigen Gnome-Design angepasst und profitiert zudem von einer neuen Funktion in GTK+, die sich Popovers nennt. Es handelt sich dabei um eine Mischform zwischen Menü und Dialogen, die eine flüssigere Arbeitsweise besonders auch auf Touchscreens erlauben soll.

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Viele kleinere Änderungen runden diese Veröffentlichung ab. So wurde die Ersteinrichtung per Gnome-Initial-Setup überarbeitet, die Unterstützung für HiDPI, also für Displays mit sehr hohen Auflösungen erweitert und mit App-Folders eine Möglichkeit geschaffen, Apps in selbst erstellten Ordnern individuell einzuordnen. Für Anwender von Systemd wurde ein kleines Werkzeug namens Logs hinzugefügt, das die Protokolle des Journal von Systemd grafisch ansprechend und nach Kategorien sortiert anbietet.

Die komplette Einbindung von Wayland scheitert noch an zu vielen Fehlern, für deren Behebung die Zeit nicht reichte. Zwar kann bei der Anmeldung eine Wayland-Sitzung gestartet werden, noch fehlt aber der Wayland-Zweig für die Fensterverwaltung Mutter, was die Benutzbarkeit einschränkt. Somit ist Wayland nur als technische Vorschau mit dabei.

Die Einzelheiten zu Gnome 3.12 können wie immer den Notizen zur Veröffentlichung entnommen werden. Für Fedora 20 stehen bereits fertige Pakete zur Verfügung. Zudem steht ein Live-ISO für erste Tests von Gnome 3.12 bereit.

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