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Fr, 28. März 2014, 11:44

Software::Distributionen::Ubuntu

»Finale« Betaversion von Ubuntu 14.04 LTS erschienen

Das Ubuntu-Projekt und die offiziellen Ubuntu-Derivate haben die zweite und finale Betaversion auf dem Weg zu Ubuntu 14.04 LTS veröffentlicht. Ubuntu und Kubuntu 14.04 sowie die Server-Variante werden als LTS-Versionen wieder fünf Jahre Unterstützung erhalten, die anderen Varianten drei Jahre.

Muon Discover 2.2 Alpha 1 in Kubuntu 14.04 Beta

Kubuntu

Muon Discover 2.2 Alpha 1 in Kubuntu 14.04 Beta

Von Canonical, der Firma hinter Ubuntu, werden neben dem Kernsystem die Desktop-Variante mit Unity, die Server-Variante sowie Mobil- und Cloud-Varianten direkt entwickelt. Auch bei der finalen Betaversion hält sich Canonical mit Angaben zu den Änderungen zurück. Alle geplanten Neuerungen für Ubuntu lassen sich allerdings in den Blueprints nachlesen.

Die Ubuntu-Gemeinschaft produziert darüber hinaus die Varianten Edubuntu, Kubuntu, Lubuntu, Ubuntu GNOME, UbuntuKylin, Ubuntu Studio und Xubuntu, über die teilweise mehr Informationen vorliegen.

Die gemeinsame Basis aller Varianten sind der Linux-Kernel, der auf Version 3.13.6 aktualisiert wurde, und diverse aktualisierte Anwendungen. Das Init-System Upstart enthält in Version 1.12.1 einige Neuerungen, darunter die Initiierung von Benutzersitzungen. Python 3.4 ist die installierte Version von Python, doch da sowohl innerhalb des Ubuntu-Archivs als auch außerhalb noch viele Pakete auf Python 2 beruhen, ist auch diese Version installierbar. Ubuntu Server enthält jetzt Puppet 3, das einige inkompatible Änderungen gegenüber Puppet 2 bringt.

Kubuntu enthält in Version 14.04 Beta2 KDE SC 4.13, das voraussichtlich bis Anfang Juli bis Mitte April selbst noch eine Betaversion ist. Viele Verbesserungen sind dabei hauptsächlich in den Anwendungen zu erwarten. Erstmals installiert Kubuntu Firefox 28 als Standard-Browser - bisher erfüllte Rekonq diese Funktion. Der Software-»Laden« Muon Discover wurde auf Version 2.2 Alpha1 gebracht. Ein neuer »Treiber-Manager« ersetzt das Programm »Zusätzliche Treiber«. Damit kann man grafisch den gewünschten Treiber für eine Hardware auswählen, wenn es mehrere Optionen gibt. Auch proprietäre Treiber werden mit einbezogen.

Weitere Neuerungen sind die Plugin-Installation im Bildbetrachter Gwenview, ein neues Konfigurations-Modul für Touchpads, KDE Instant Messaging 0.8 beta1, verbesserte Konfiguration der Ländereinstellungen, Plasma Network Manager 0.9.3.3, das KDE Software Development Kit, Verbesserungen im USB Creator, KDE Connect 0.5 zur Verbindung mit einem Android-Smartphone, automatische Absturzberichte, der IRC-Client Quassel 0.10 beta1 und neue Systembenachrichtigungen.

Ubuntu Gnome enthält Gnome 3.10 mit einer optionalen Gnome Classic-Sitzung. Xubuntu ersetzt den Bildschirmschoner XScreenSaver durch Light Locker, bringt Whiskermenu, Mugshot zur Konfiguration des Desktops, MenuLibre anstelle von Alacarte zum Editieren der Menüs, neue Hintergrundbilder und ein überarbeitetes Aussehen des Desktops.

Lubuntu erneuert in dieser Version den Dateimanager pcmanfm auf Version 1.2.0 und bringt ein neues lxsession-default-apps mit einer neuen Oberfläche sowie ein überarbeitetes Aussehen des Desktops.

Betaversionen ohne nähere Angaben zu den Änderungen gibt es auch von Edubuntu und den Ubuntu Cloud-Images. Ubuntu Studio bringt in erster Linie einige neue Audio-Komponenten.

Ubuntu Kylin, die Ubuntu-Variante mit diversen Anwendungen und Anpassungen speziell für China, kommt mit angepassten chinesischen Themes, dem grafischen Systemverwaltungs- und Konfigurationsprogramm Youker Assistant, Qimpanel, einem Panel für Fcitx, einem Client für den Cloud-Speicher von Kingsoft, und WPS Office.

Als Betaversionen sind alle Derivate lediglich für Tests geeignet und enthalten noch einige bekannte Fehler. Ubuntu selbst mit dem Unity-Desktop veröffentlicht keine Meilensteine mehr; stattdessen stehen tagesaktuelle Installations-Images zur Verfügung.

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