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Mo, 7. April 2014, 10:56

Gesellschaft::Bildung

Raspberry Pi Foundation: eine Million Pfund für die Bildung

Die Raspberry Pi Foundation, die den preiswerten und beliebten Einplatinencomputer Raspberry Pi entwickelte und verkauft, hat Geld in einem Fonds gesammelt, mit dessen Hilfe sie karitative Bildungsprojekte finanziell unterstützen möchte.

Nachdem sich die Raspberry Pi Foundation in den letzten Jahren auf die Entwicklung, Herstellung und den Verkauf ihres kleinen und preiswerten Einplatinenrechners Raspberry Pi (RPi) konzentriert hat, möchte sie sich nun verstärkt Bildungsprojekten im Informatikbereich widmen. Dabei sollen die neue Picademy sowie ein Bildungsfonds helfen. Bei der Picademy handelt es sich um ein Projekt, bei dem Lehrer und Interessierte zusammenkommen, über ihre Erfahrungen mit dem RPi in Schulen und Ausbildung berichten und sich mit Kollegen austauschen können.

Der Raspberry Pi Foundation Education Fund, der Bildungsfond der gemeinnützigen Stiftung, ist zum Start mit einer Million Britischer Pfund (ca. 1,2 Millionen Euro) gefüllt. Damit möchte die Raspberry Pi Foundation innovative und spannende Projekte für Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 18 Jahren fördern, deren Ziel besseres Verständnis von und die Bildung mit Computern ist. Das Geld soll nicht nur reinen Informatik-Projekten vorbehalten sein. Die Stiftung möchte auch Projekte unterstützen, die Rechentechnologien in anderen Zusammenhängen einsetzen, etwa in Wissenschaft, Technologie, Engineering und Mathematik (STEM) oder Kunstprojekten. Mit der Förderung möchte die Foundation zudem eine breite Spanne von Projekten abdecken, die von einfachen Teilhabeprojekten bis hin zu Exzellenzprojekten reicht.

In erster Linie sollen gemeinnützige Organisationen von dem Fonds profitieren. Diese können sich auf der Antragswebseite bewerben. 2014 soll es zwei Ausschüttungen geben, die erste Bewerbungsrunde wird im Mai starten. Im September werden in einer zweiten Runde Restmittel ausgeschüttet. Die Raspberry Pi Foundation fördert bis zu 50 Prozent der Projektkosten. Es ist nicht zwingend, bei den Projekten RPis einzusetzen. Neben Bewerbern sind der Stiftung auch Unternehmen willkommen, die Bildungsprojekte unterstützen möchten.

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