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Mo, 7. April 2014, 12:51

Software::Distributionen

Linux-Distributionen: Ursprünge visualisiert

»Woher komme ich?« - dieser Frage hat sich Thomas Zastrow gewidmet und visualisiert die Ursprünge von 186 auf Distrowatch gelisteten Distributionen. Herausgekommen ist eine gentrifizierte Darstellung der Projekte.

Debian als Quelle vieler Distributionen

Thomas Zastrow

Debian als Quelle vieler Distributionen

Ob man es als Fluch oder Segen interpretiert - Fakt ist, dass die heutige GNU/Linux-Landschaft geprägt ist von einer starken Zersplitterung in Hunderte einzelner Distributionen. Dabei stehen wenigen, zum Teil schon seit Jahrzehnten etablierten Platzhirschen eine Unmenge neuer, zum größten Teil abgeleiteter Distributionen gegenüber. Manche hiervon sind für einen speziellen Zweck entwickelt worden, beispielsweise als flexibles Betriebssystem für Router oder NAS-Hardware. Andere wiederum haben generischen Charakter und nicht wenige sind angetreten, um endlich ein einfaches und für den Endbenutzer taugliches Linux-System zu etablieren.

Bereits seit 2001 protokolliert die Seite Distrowatch.com die Entwicklung der aktuell verfügbaren Linux-Distributionen. War es am Anfang lediglich eine kleine Tabelle mit 5 Einträgen, so berichtet die Seite heute über Neuerungen und Entwicklungen einiger hundert Linux-, BSD- und verwandter Distributionen. Dabei wird für jede Distribution festgehalten, ob sie unabhängig entwickelt wurde oder ob sie auf einer bereits bestehenden Distribution aufsetzt. Die Graphik »Linux Distributions and their Origin« [PDF] von Thomas Zastrow visualisiert die Abhängigkeiten zwischen 186 auf Distrowatch.com gelisteten GNU/Linux-Distributionen.

Nicht überraschend basieren die meisten der heute verfügbaren Linux-Distributionen auf Debian oder Ubuntu: Im letzteren Fall beruhen die Distributionen indirekt ebenfalls auf Debian. Eine weitere Quelle von Abkömmlingen ist Fedora, aus der wiederum die Unternehmensdistribution »Red Hat Enterprise Linux« (RHEL) entstammt, die wiederum die Basis weiterer Distributionen bildet. Die weiteren wichtigen Distributionen, die Pate für weitere Projekte standen, sind Gentoo, Mandriva, Slackware, Puppy und Arch Linux.

Anwender, die den Datenbestand für ihre Projekte nutzen wollen, finden die entsprechende Gephi-Datei ebenfalls auf unserem Server. (Mirko Lindner/Thomas Zastrow)

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Kommentare (Insgesamt: 27 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[2]: ORDENTLICHER ARTIKEL (wandernder, Di, 8. April 2014)
GNU/Linux Distribution Timeline (Schlumpf, Di, 8. April 2014)
Re[4]: sorry, aber... (tim_c., Mo, 7. April 2014)
Re[4]: sorry, aber... (tim_c., Mo, 7. April 2014)
Re[2]: ORDENTLICHER ARTIKEL (HMEDW, Mo, 7. April 2014)
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