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Fr, 11. April 2014, 12:32

Gemeinschaft::Organisationen

Wechsel im Vorstand der Open Source Initiative

In der Open Source Initiative (OSI) haben turnusgemäß vier Vorstandsmitglieder ihre Amtszeit beendet. Die freien Plätze wurden jetzt durch eine Wahl wieder neu besetzt.

OSI

Wie Simon Phipps, Präsident der Open Source Initiative (OSI), berichtet, waren bei den diesjährigen Wahlen vier Plätze im Vorstand neu zu besetzen. Karl Fogel, der das Amt des Kassenwarts bekleidete, und Martin Michlmayr,der Projektsekretär, gaben ihre Sitze aufgrund anderer Verpflichtungen auf. Bei Harshad Gune und Richard Fontana war zudem die Amtszeit gemäß der Satzung der OSI abgelaufen.

Zur Wahl für die drei Plätze, die aus den Reihen der individuellen Mitglieder besetzt wurden, stellten sich 15 Kandidaten. Für den Platz, der aus den Reihen der Mitgliedsorganisationen besetzt wurde, gab es zwei Kandidaten. Gewählt wurden schließlich von den individuellen Mitgliedern Allison Randal, Richard Fontana und Leslie Hawthorn, den verbleibenden Platz erhielt Stefano Zacchiroli, ehemaliger Debian-Projektleiter. Zacchiroli wird für drei Jahre im Vorstand bleiben, die anderen für ein Jahr, wobei eine Wiederwahl möglich ist.

Wie Phipps weiter erläutert, wird sich der neue Vorstand bald in Boston (USA) treffen, um Pläne für das kommende Jahr zu entwickeln. Der Vorstand wird dabei einen neuen Präsidenten wählen (oder den amtierenden wiederwählen), ein Treffen mit der Free Software Foundation abhalten und die vor zwei Jahren eingeleitete Umstrukturierung der Organisation prüfen.

Die OSI entstand im Jahr 1998, um die sogenannte Definition von Open Source zu formulieren und die Ziele von Open Source in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Zu ihren weiteren Aktivitäten zählt ferner traditionell, Lizenzen zu prüfen und als Open-Source-Lizenzen zu publizieren, wenn sie mit der Open-Source-Definition konform sind. Dabei sind alle Entwickler und Rechte-Inhaber aufgefordert, möglichst bekannte und anerkannte Lizenzen zu verwenden und keine neuen Lizenzen zu formulieren, um juristische Fallstricke zu vermeiden und die Situation für Entwickler und Anwender überschaubar zu halten. Ferner sieht sich die OSI als Ansprechpartner und Berater in Lizenzfragen.

Mitglieder der OSI können Organisationen und seit Mitte 2012 auch Einzelpersonen werden. Die Mitglieder bestimmen durch die Beteiligung an Arbeitsgruppen den Kurs der OSI mit. Der vor wenigen Monaten ernannte General Manager Patrick Masson ist der erste und einzige Angestellte der Organisation und unterstützt die Aktivitäten der Mitglieder nach Kräften.

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