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Mi, 23. April 2014, 15:02

Software::Cloud

OpenStack Icehouse erschienen

Das OpenStack-Projekt hat die neunte Version der Software, Codename »Icehouse«, veröffentlicht. Das Projekt sieht die neue Version als Ergebnis einer fortschreitenden Reife von OpenStack.

Vergrößerung von Volumes in OpenStack Horizon

OpenStack

Vergrößerung von Volumes in OpenStack Horizon

OpenStack dient zum Aufbau und zur Verwaltung von öffentlichen, privaten und hybriden Clouds. Das Projekt hat einen Umfang und eine Bedeutung im Bereich des Cloud-Computings erreicht, der der des Linux-Kernels für Betriebssysteme entspricht. Über 1200 Entwickler aus mehr als 120 Unternehmen waren an der neuen Version beteiligt, die ein halbes Jahr nach der Vorversion »Havana« erscheint.

Icehouse bringt nach Angaben der Entwickler 350 neue Funktionen und korrigiert über 2900 Fehler aus früheren Versionen. Die Schwerpunkte der Entwicklung lagen auf Tests, Ausgereiftheit und Stabilität. So wurden Continuous Integration-Systeme aufgesetzt, die permanent die Kompatibilität von OpenStack mit verschiedenen Hard- und Software-Konfigurationen testen. Mindestens 53 solcher Systeme sollen bei verschiedenen Unternehmen im Einsatz sein.

Start einer Datenbank in OpenStack Horizon

OpenStack

Start einer Datenbank in OpenStack Horizon

Die Administrationskomponente Horizon ist jetzt in 16 Sprachen übersetzt, was eine umfangreiche Leistung darstellt. Neu ist der Datenbankdienst Trove. Weitere neue Komponenten sind in Arbeit. Ironic soll die Installation auf Rechnern ohne Betriebssystem automatisieren, Marconi dient zum Nachrichtenaustausch und Sahara zur Verarbeitung von Daten.

Treiber für die einzelnen Komponenten müssen seit dieser Version gründlicher getestet werden, um eine hohe Qualität sicherzustellen. OpenStack Compute (»Nova«) erhielt Unterstützung für rollende Updates, was ein Update von OpenStack ermöglicht, ohne virtuelle Maschinen herunterzufahren. Außerdem erhielt Nova unter anderem einen schnelleren Scheduler, effizienteren Datenzugriff und weitere Verbesserungen. OpenStack Object Storage (»Swift«) kann nun über seine Fähigkeiten Auskunft geben und eine neue Replikation, die s-sync verwendet, soll für höhere Leistung sorgen.

Inline-Bearbeitung von Daten in OpenStack Horizon

OpenStack

Inline-Bearbeitung von Daten in OpenStack Horizon

OpenStack Block Storage (»Cinder«) ermöglicht nun die Migration von Daten zwischen verschiedenen Speicherebenen. OpenStack Networking (»Neutron«) wurde stärker mit OpenStack Compute integriert, um die Geschwindigkeit beim Einrichten und bei der Erzeugung von Instanzen zu erhöhen.

OpenStack Identity Service (»Keystone«) wurde um verteilte Authentifikation erweitert, so dass der Zugriff auf private und öffentliche OpenStack-Clouds mit denselben Anmeldedaten möglich wird. OpenStack Orchestration (»Heat«) kann jetzt automatisch zusätzliche Ressourcen einbinden, wobei es sich um Compute-, Storage- und Networking-Ressourcen handeln kann. OpenStack Telemetry (»Ceilometer«) liefert nun Daten, die für automatisierte Aktionen, aber auch Abrechnungen genutzt werden können. Weitere Neuerungen sind in den Anmerkungen zur Veröffentlichung aufgeführt.

OpenStack wurde größtenteils in Python implementiert und und steht unter der Apache-Lizenz 2.0. Die einzelnen Komponenten können von der Projektseite heruntergeladen werden.

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