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Do, 24. April 2014, 09:02

Hardware::Platinencomputer

Banana Pi mit Dualcore-CPU, Gigabit-Ethernet und SATA

Mit lemaker.org hat sich ein weiterer Hersteller gefunden, der dem beliebten Einplatinenrechner Raspberry Pi (RPi) mit einem eigenen Produkt Konkurrenz machen möchte. Der Banana Pi kann im Vergleich mit dem »Original« mit mehreren Verbesserungen punkten.

Banana Pi

lemaker.org

Banana Pi

Der Banana Pi hat wie der RPi ein Hardware-Design, das unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht wurde. Die Platine fällt mit 92 x 60 mm etwas größer aus als der RPi, so dass sie eventuell nicht in vorhandene RPi-Gehäuse passt, falls der bisherige Rechner gegen ein leistungsfähigeres Modell ausgetauscht werden soll. Herzstück des Banana Pis ist ein A20 ARM Cortex-A7 Dual-Core-Prozessor, dem eine Mali400MP2-GPU und 1 GB Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Betriebssystem und Daten residieren auf einer SD-Karte mit einem maximalen Fassungsvermögen von 64 GB oder einem SATA-Datenträger. Um letzteren mit genügend Energie zu verorgen, sind auf dem Board neben dem für die Energieversorgung gedachten MicroUSB-Port auch SATA-Power-Header untergebracht.

Der Banana-Pi kann mit zahlreichen Schnittstellen aufwarten. Dazu gehören Gigabit-Ethernet, zwei USB-2.0-Ports, je ein HDMI-, Composite-RCA- und LVDS-Ausgang, ein analoger 3,5 mm-Audio-Ausgang, ein Mikrofon, ein CSI-Eingang für Kameras und ein Infrarot-Empfänger. Ferner sind auf dem Banana Pi 26 GPIO-Pins für GPIO, UART, I2C, SPI, CAN, ADC und PWM untergebracht. Der Banana-Pi verfügt über drei LEDs, von denen eine benutzerdefiniert angesteuert werden kann, sowie Buttons, um den Rechner ein- und auszuschalten und neu zu starten. Optional gibt es auch einen UBoot-Button.

Zu den unterstützten Betriebssystemen zählen momentan Android, Debian und dessen RPi Derivat Raspbian sowie Ubuntu. Der Banana Pi ist ab 49 USD (ca. 39 Euro) zuzüglich Versandkosten in diversen Onlineshops erhältlich.

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