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Mi, 30. August 2000, 23:16

Unternehmen

IBM gibt AFS frei

IBM hat das "Unternehmens-Dateisystem" AFS als Open Source freigegeben.

Im September wird das Dateisystem unter der IBM Public License (IPL) als Quellcode zur Verfügung stehen. IBM will mit Open-Source-Entwicklern zusammenarbeiten, um die AFS-Entwicklung auszuweiten. Gleichzeitig wird IBM eine eigene Version von AFS verkaufen und unterstützen.

AFS ist ein Netzwerk-Dateisystem wie NFS, bietet jedoch höhere Sicherheit und leichtere Verwaltbarkeit. Es war bisher durch die IBM-Tochter Transarc für mehrere UNIX-Varianten, Linux, Windows NT und Netware verfügbar. Es ging aus einem Forschungsprojekt (Andrew File System) der CMU hervor.

AFS bietet u.a. folgende Features:

  • Clientseitiger Cache;
  • Ortsunabhängigkeit: CLients müssen nicht den Namen des Servers wissen;
  • Skalierbarkeit: 50 bis 200 Clients können problemlos an einem Server hängen;
  • Sicherheit durch Verwendung von Kerberos;
  • Replikation zur Lastverteilung.

Es gibt ein AFS FAQ.

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