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Mi, 14. Mai 2014, 11:50

Software::Grafik

Digikam 4.0 mit vielen neuen Funktionen

Die Entwickler der populären Bildverwaltungssoftware Digikam haben eine neue Version der Anwendung freigegeben. Zu den Neuerungen von Digikam 4.0 gehören unter anderem fortgeschrittene Tagging-Möglichkeiten, Mehrkern-CPU-Unterstützung und eine vollständige Portierung auf Qt4.

Digikam 4.0

digikam.org

Digikam 4.0

Digikam ist einer der beliebtesten Bildverwalter unter Linux. Ursprünglich wurde die Anwendung in erster Linie zum komfortablen Übertragen der Fotos von der Digitalkamera zum Linux-Rechner entwickelt. In seiner Eigenschaft als grafisches Frontend zu gPhoto unterstützt Digikam dementsprechend zahlreiche Digitalkameramodelle direkt. Seit digiKam 1.0, so die Eigenschreibweise, kurz vor Weihnachten 2009 freigegeben wurde, wird die Applikation in einem Tempo entwickelt, das zweifelsohne zum Staunen verleitet. Dementsprechend fällt auch der Funktionsumfang aus. Abgesehen von fortgeschrittenen Bildeditierfunktionen findet sich mittlerweile kaum noch eine Funktion, die Digikam nicht beherrscht. Funktionen wie HDR, Geotagging, Panorama, eine Gesichtserkennung, mannigfaltigen Tagging-Funktionen und eine ausgefeilte Bildverwaltung sind nur die herausragendsten Eigenschaften der Anwendung.

Mit der Freigabe der Version 4.0.0 hat das Team die Anwendung um weitere Funktionen ergänzt. So bringt Digikam 4.0 eine Reihe von Neuerungen mit, die im Rahmen des Google Summer of Code 2013 entwickelt wurden. Unter anderem haben die Entwickler ein neues Werkzeug in der Anwendung implementiert, das es ermöglicht, Tag-Hierarchien zu organisieren. Zudem wurde der Anwendung ein besseres Drag and Drop bei der Bearbeitung von Tags spendiert. Ein neues Werkzeugt parst zudem automatisch Bilder und katalogisiert sie anhand der Qualität. Zudem haben die Entwickler die Showfoto-Thumbbar auf das Qt-Modell portiert, so dass eine spätere Portierung auf Qt5 keinen großen Schwierigkeiten mehr bereiten sollte.

Überhaupt wurde Digikam 4 mit dem Blick auf Qt5 erstellt, so die Entwickler. So sei die komplette Anwendung von alten Qt3-Klassen befreit worden. Hierzu mussten nur noch die letzten verbliebenen Stücke im Bildeditor portiert werden. Künftig soll es deshalb nur wenig Arbeit darstellen, Digikam auf Qt5 zu portieren. Eine Voraussetzung hierfür sind allerdings stabile APIs der KDE Frameworks.

Diverse Tools von Digikam unterstützen nun auch Mehrkern-CPUs. Zu den weiteren Änderungen in Digikam 4.0 gehören zudem zahlreiche Korrekturen. Eine Liste aller Änderungen bietet unter anderem die Digikam-GSoC-Seite und der Bugtracker der Anwendung. DigiKam 4.0 liegt im Quelltext vor. Das Tar-Archiv kann von der Seite des Projektes heruntergeladen werden. Neben Linux unterstützt die Anwendung auch weitere Betriebssysteme, darunter auch Mac OS X und MS Windows.

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