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Fr, 16. Mai 2014, 12:54

Software::Distributionen::Mint

Linux Mint will künftig nur noch auf Ubuntu LTS aufbauen

Wie die Entwickler der auf Ubuntu aufbauenden »Linux Mint«-Distribution bekannt gaben, soll sie künftig nur noch auf den LTS-Versionen von Ubuntu basieren. Die halbjährlichen Zwischenversionen werden übersprungen. Als Grund nennt das Team, die Entwicklung vereinfachen und Kapazitäten freimachen zu wollen.

Linux Mint 16 Cinnamon

Linux Mint

Linux Mint 16 Cinnamon

Geht es nach dem Willen der Entwickler von Linux Mint, so soll die halbjährige Erscheinungsweise der Distribution nicht mehr fortgesetzt werden. Wie einem Blog-Eintrag entnommen werden kann, plant das Team, künftig die Versionen direkt an die LTS-Varianten (»Long Term Support«) von Ubuntu zu koppeln und dementsprechend auch die Veröffentlichungen zu verringern. Daher wird Linux Mint künftig nur noch alle zwei Jahre in einer komplett neuen Version erscheinen. Laut Aussage der Entwickler soll die Änderung die Weiterentwicklung von Linux Mint beschleunigen und die Arbeit der Teams vereinfachen, die sich künftig mehr der Entwicklung der distributionsspezifischen Werkzeuge widmen können. Beginnen wird die neue Regelung bereits mit Linux Mint 17 »Qiana«, das auf Ubuntu 14.04 LTS aufbauen wird.

Damit Anwender nicht ohne neue Versionen zwischen der Herausgabe von Hauptversionen auskommen müssen, werden in regelmäßigen Abständen so genannte »Point-Releases« (xx.1, xx.2, usw.) freigegeben. In diese sollen unter anderem Aktualisierungen einfließen. Doch auch neue Funktionen sollen hinzugefügt werden. So planen die Entwickler beispielsweise, die von Canonical erstellten »Hardware-Enablement-Stacks«, die neue Hardwareunterstützung in die LTS-Versionen bringen, ebenfalls zu nutzen.

Wie Ubuntu 14.04 LTS wird auch Linux Mint 17 bis 2019 mit Sicherheitsupdates beliefert. Linux Mint 18, das aller Voraussicht nach 2016 erscheinen und auf Ubuntu 16.04 LTS aufsetzen wird, wird dem entsprechend auch eine lange Pflegephase erfahren. Die Linux-Mint-Variante, die auf Debian aufsetzt (LMDE), ist von den Neuerungen vorerst nicht betroffen.

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