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Mo, 19. Mai 2014, 13:05

Software::Antivirus

Antivirus-Pionier empfiehlt Linux

Der Antivirus-Pionier Dr. Alan Solomon hat in seinem Blog die Sinnhaftigkeit von Antiviren-Software angezweifelt. Stattdessen empfiehlt der Gründer von »Dr. Solomon's Anti-Virus« den Einsatz von Linux.

Mirko Lindner

Nachdem der Vizepräsident für Computersicherheit bei Symantec Anfang des Monats gegenüber dem Wall Street Journal kommerzielle Antivirus-Software als »tot« bezeichnete, meldet sich auch ein Pionier der Szene zu Wort. Wie der britische Antivirus-Experte Dr. Alan Solomon in seinem Blog schreibt, halte er bereits seit geraumer Zeit die Prävention vor Schädlingen mittels einer Antivirus-Software für gescheitert. Demnach habe er bereits vor »einer langen Zeit« den Einsatz der Software gestoppt. »Ich konnte nicht erkennen, wie es funktionieren sollte, in einer Welt, in der man täglich neue Aktualisierungen benötigt. Das meint wiederum, dass jedes Update getestet wurde... für wie lange?«, fragt Solomon. Mit ca. 100.000 Malware-Signaturen am Tag sei es laut dem Gründer von »Dr. Solomon's Anti-Virus« schlicht nicht möglich, der Bedrohung Herr zu werden. »Die Welt änderte sich«, so der Antivirus-Pionier.

Stattdessen empfiehlt Solomon den Einsatz eines alternativen Systems. Seitdem er auf Linux umgestiegen ist, hat sich das Problem mit Malware für ihn erledigt. Er wisse zwar auch nicht warum – ob einer verbesserten Sicherheit wegen oder einer geringeren Verbreitung – das interessiere ihn aber nicht. Das letzte Mal, als er einen Virus sichtete, war eine Dekade her. Diesen Luxus wollte er nicht mehr missen und hat bereits beim Umstieg festgestellt, nie mehr auf Windows zu wechseln.

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