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Di, 10. Juni 2014, 08:07

Software::Desktop::KDE

Dritte und letzte Betaversion von KDE Frameworks 5

Das KDE-Projekt hat die dritte Betaversion von KDE Frameworks 5 veröffentlicht. Frameworks 5 soll in vier Wochen offiziell freigegeben werden.

kde.org

Die ursprünglichen Pläne, KDE Frameworks 5 bereits jetzt in der ersten offiziellen Version zu veröffentlichen, konnten nicht eingehalten werden. Das KDE-Team versichert jedoch, dass die jetzt veröffentlichte dritte Betaversion die letzte sein wird und Anfang Juli die offizielle Freigabe erfolgt.

KDE Frameworks 5 ist die Frucht von rund drei Jahren Arbeit, in denen die KDE 4-Bibliotheken umstrukturiert und an Qt 5 angepasst wurden. Die Basis des kommenden Plasma-Desktops sowie der neuen Versionen der KDE-Anwendungen besteht aus plattformunabhängigen Zusatzbibliotheken für Qt 5 (Addons), die für alle Qt-Entwickler gleichermaßen von Nutzen sein können. Addons sind aus Entwicklersicht normale dynamische Bibliotheken, allerdings wurden ihre Abhängigkeiten untereinander reduziert.

Die vorliegende letzte Betaversion von KDE Frameworks 5 erhielt nach Angaben der Entwickler die letzten Anpassungen, die den Entwicklern einen reibungslosen Übergang von Qt 4 und KDE 4 auf Qt 5 und die Frameworks 5 ermöglichen. Eine parallele Installation beider Bibliothekssammlungen ist möglich. Zu diesem Punkt gab es in der Betaversion noch weitere Verbesserungen. Außerdem sorgten die Entwickler auch dafür, dass eine Parallelinstallation mit kommenden Versionen von KDE Frameworks, beispielsweise einer möglichen Version 6, möglich ist.

Erstmals sind die KDE-Frameworks auch in verschiedene Sprachen übersetzt. Dazu wurde das Übersetzungssystem des KDE-Projekts verwendet. Informationen zum Testen von Frameworks 5 findet man bei KDE.

Mit der Verzögerung von Frameworks 5 wird sich auch die Freigabe von Plasma Next verzögern, dessen erste stabile Version 2014.6 für den 17. Juni vorgesehen war. Plasma Next ist der Nachfolger des bisherigen Plasma-Desktops und beruht auf QML, Qt 5, QtQuick 2 und einem OpenGL(-ES) Szenengraphen. Anders als in KDE 4, wo nacheinander verschiedene Plasma-Varianten für verschiedene Formate und Einsatzzwecke entstanden, namentlich Plasma Active für Tablets und das Plasma Mediacenter, wird Plasma Next alle Formate abdecken und kann dynamisch zwischen ihnen wechseln, was die Entwickler als konvergenten Desktop bezeichnen. Ansonsten ändert Plasma Next nach Angaben der Entwickler nichts an den Konzepten von Plasma. Bisherige Arbeitsabläufe sollen weiter funktionieren, dabei wurden aber Verfeinerungen vorgenommen und das Erscheinungsbild wurde verbessert.

Zusammen mit Frameworks 5 und den KDE-Anwendungen bildet Plasma Next die nächste Generation der KDE-Softwaresammlung, die KDE 4 ablöst. Da die einzelnen Teile weniger Abhängigkeiten untereinander aufweisen sollen als noch in KDE 4, wird die neue Generation nicht als KDE 5 bezeichnet.

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