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Do, 12. Juni 2014, 09:34

Gesellschaft::Wirtschaft

Linux Job Report 2014: Zahlen für Europa

Seit drei Jahren veröffentlicht die Linux Foundation zusammen mit der Jobbörse Dice jährlich Zahlen zum Arbeitsmarkt für Linux-Fachkräfte. Erstmals erscheint dieser Report jetzt separat auch für Europa.

Linux Foundation

Die Nachfrage nach Linux-Profis in Europa ist laut dem Report der Linux Foundation hoch, wobei Entwickler und System-Administratoren die am häufigsten zu besetzenden Positionen sind. Die Personalverantwortlichen der Unternehmen haben jedoch Schwierigkeiten, Stellen mit passenden Kandidaten zu besetzen.

Die im Report präsentierten Daten stammen von Befragungen sowohl der Personalmanager als auch von Linux-Fachkräften. Demnach möchten im europäischen IT-Umfeld 87 Prozent der befragten Manager 2014 Linux-Arbeitsplätze besetzen und 48 Prozent möchten in den nächsten sechs Monaten zusätzliche Linux-Fachkräfte einstellen. Mit 93 Prozent berichten dabei fast alle Personalmanager von Problemen, geeignete Kandidaten zu finden, die genau das Jobprofil erfüllen. In 25 Prozent der Fälle führten solchermaßen unbesetzte Stellen dazu, dass Projekte aufgeschoben wurden.

Die gesuchten Talente sollen sowohl Stellen im Bereich Entwicklung als auch im Management besetzen. Mit 69 Prozent klar vorne auf den Wunschzetteln der Personalmanager liegen Entwickler, gefolgt von System-Administratoren mit 51 Prozent. Weitere 32 Prozent wünschen sich Dev-Ops und 19 Prozent suchen IT-Manager mit Linux-Hintergrund.

Headhunter versuchen, in Europa neue Stellen zu besetzen. Sieben von zehn Linux-Fachkräften berichten, in den letzten sechs Monaten von Headhuntern mit Jobvorschlägen kontaktiert worden zu sein. Ein Drittel der Befragten registrierte eine Zunahme dieser Kontakte im Vergleich zum vorherigen Halbjahr. Ein Drittel der Linux-Profis sucht 2014 einen neuen Arbeitsplatz, wobei 58 Prozent überzeugt sind, dass sie dabei keine Schwierigkeiten haben werden.

Diese einen neuen Linux-Arbeitsplatz suchenden Fachkräfte streben mit 69 Prozent eine bessere Bezahlung an während für 59 Prozent die Hoffnung auf eine ausgeglichenere Balance zwischen Job und Freizeit die Motivation ist. Weiterentwicklung und Zertifizierung treibt 51 Prozent auf die Suche nach einem neuen Arbeitsumfeld.

Laut Jim Zemlin, Geschäftsführer der Linux Foundation, sieht der Arbeitsmarkt für Linux-Fachkräfte rosigen Zeiten entgegen. Die Probleme der Manager, Stellen zu besetzen zeige aber, das Firmen nicht nur neue Profis anheuern sollten, sondern auch bereits beschäftigte Linux-Talente weiter schulen müssten.

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