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Di, 8. Juli 2014, 09:48

Software::Distributionen::CentOS

Einen Monat nach RHEL 7 erscheint CentOS 7

CentOS hat mit Version 7 die erste Veröffentlichung herausgebracht, seit die hauptsächlich für Server gedachte Distribution im Januar näher an Red Hat herangerückt war. CentOS erhält von Red Hat sowohl finanzielle als auch logistische Unterstützung.

CentOS 7 GNOME

CentOS

CentOS 7 GNOME

Lediglich einen Monat haben die Entwickler von CentOS gebraucht, um ihre kostenfreie Version auf der Basis des Quellcodes von RHEL 7 zu veröffentlichen. Die Notizen zur Veröffentlichung führen dazu aus: »CentOS geht gänzlich mit Red Hats Vertriebsmodell konform und strebt volle Kompatibilität mit dem Upstream-Produkt an.« Da nimmt es nicht wunder, dass sich die Unterschiede zumindest in dieser ersten Version der siebten Serie in Grenzen halten. Die Unterschiede in den Paketlisten beschränken sich auf das Austauschen von Paketen, die mit dem Corporate Design zusammenhängen.

Ansonsten bringt CentOS, wie RHEL 7 auch, im Vergleich zum Vorgänger viele Neuerungen. So ist dies die erste Veröffentlichung, die den System- und Service-Manager Systemd nutzt. Zudem wurde XFS zum Standard-Dateisystem erkoren. Die Auswahl des zu startenden Systems übernimmt nun GRUB 2. Zum Schutz vor den Unbillen des Internet findet der bei Fedora entwickelte und dort seit Version 18 im Einsatz befindliche Daemon firewalld Verwendung. Das System setzt auf Kernel 3.10 auf und bringt von Hause aus 3D-Grafiktreiber mit. Der Installer kann das System auf UEFI-Mainboards aufsetzen. Zudem bringt CentOS die ebenfalls bei RHEL 7 integrierte Unterstützung für Container-Virtualisierung durch Docker mit.

Für diese erste Veröffentlichung unter dem großen Schirm von Red Hat, zu der es vor rund drei Wochen bereits eine Testversion gab, kam ein neuer Build-Prozess zum Einsatz, der auf das neue CentOS-Git-Repositorium zugreift. Der Build-Prozess generiert nicht nur die Abbilder für die Veröffentlichung, sondern gleichzeitig ein SRPM zu jedem Paket. Die Abbilder liegen auf den Spiegelservern des Projekts in Versionen für Gnome und KDE, als Netinstall und Live-CD. CentOs ist, wie seine Mutter auch, nur noch in 64 Bit erhältlich.

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