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Mi, 9. Juli 2014, 10:37

Hardware::Platinencomputer

Odroid-XU3: Entwicklerboard mit Octa-Core-CPU, 2 GB RAM und Displayport

Hardkernel, ein südkoreanischer Hersteller von Einplatinencomputern, hat mit dem Odroid-XU3 ein neues Entwicklerboard in sein Angebot aufgenommen. Die kleine Platine ist mit reichlich Schnittstellen und einem leistungsfähigen Octa-Core-Prozessor bestückt.

Odroid-XU3

Hardkernel

Odroid-XU3

Das Rechnerherz des Odroid-XU3 ist ein Exynos5422-SoC, der auf der ARM big.LITTLE-Technologie basiert. Der Prozessor verfügt über eine Cortex-A15 Quad-Core CPU mit einer Taktfrequenz von 2 GHz, der zusätzlich eine Cortex-A7-CPU zur Seite gestellt wurde, die ebenfalls vier Kerne beinhaltet. Mit der big.LITTLE-Technologie möchte ARM den Energieverbrauch optimieren. Je nachdem, ob mehr oder weniger rechenintensive Operationen laufen, wird zwischen den beiden CPUs gewechselt. Verglichen mit ähnlich leistungsfähigen Prozessoren sollen sich laut ARM mit big.LITTLE bis zu 75 Prozent Energie einsparen lassen. Um die Energieverwaltung kümmert sich ein Samsung S2MPS11-Chip. Vier Sensoren fragen den Energieverbrauch der CPUs, der GPU und des Arbeitsspeichers in Echtzeit ab.

Neben den Prozessoren sind auf dem Board eine Mali-T628 MP6-GPU, 2 GB Arbeitsspeicher und eine eMMC5.0 HS400-Schnittstelle für schnellen Flashspeicher verbaut. Über einen USB-3.0-Host, USB-3.0-OTG und vier USB-2.0-Ports können Anwender Peripheriegeräte anschließen. Ein HDMI 1.4a-Ausgang und DisplayPort 1.1 sorgen dafür, dass Ausgabegeräte wie Monitore, Beamer oder Fernseher angesprochen werden können. Der HDMI-Port unterstützt Auflösungen bis zu 1920 x 1080 Pixel, der Displayport schafft 3840 x 2160 Pixel. Für die Audioausgabe gibt es einen 3,5mm-Kopfhörerausgang.

Ein 10/100 Ethernet-Anschluss bringt den Odroid-XU3 in Netzwerke. Neben eMMC-Modulen sind auch MicroSD-Karten als persistente Speicher möglich. Über einen DIP-Schalter wählen Nutzer aus, von welchem Medium der Odroid-XU3 bootet. Eine dreifarbige LED informiert über den Status des Betriebssystem. Hier werden Linux und Android unterstützt. Ein Header mit 30 Pins (GPIO, IRQ, SPI, ADC) erlaubt Elektronikbastlern zahlreiche Projekte. Darüber hinaus sind auf dem 94 x 70 x 18 mm messenden Board ein serieller Anschluss zu Debug-Zwecken, ein Power-Button sowie Pin-Header für Lüfter und Backup-Batterien untergebracht.

Der Odroid-XU3 wird mit einem 5V-Netzteil mit einer Leistung von 20 Watt betrieben. Das Board wird ab dem 18. August ausgeliefert und kostet inklusive Gehäuse, Lüfter und Netzteil 179 USD (ca. 132 Euro) zzgl. 30 USD Versandgebühren.

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