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So, 27. Juli 2014, 12:41

Software::Distributionen

CoreOS ist stabil

Die CoreOS-Entwickler haben mit CoreOS 367.1.0 die erste stabile Version ihres »Linux for Massive Server Deployments« veröffentlicht. CoreOS soll für Cluster-Umgebungen vorbereitet sein und verglichen mit »gewöhnlichen Distributionen« 40 Prozent weniger Arbeitsspeicher für den Boot-Prozess benötigen.

CoreOS

CoreOS wird unter der Apache 2-Lizenz veröffentlicht. Die Entwickler entschieden sich für ein aktiv-passives Dual-Partitions-Schema, um CoreOS immer komplett aktualisieren zu können, anstatt nur einzelne Pakete auf den neuesten Stand zu bringen. Sie versprechen sich davon schnellere und zuverlässigere Updates und die Möglichkeit, sofort auf einen funktionierenden Stand zurückzuwechseln, wenn es nach dem Update Probleme gibt. Das Dual-Partitions-Schema setzt sich aus zwei Root-Partitionen zusammen, von denen jeweils eine aktiv ist, während die passive aktualisiert werden kann. Zwischen der aktiven und passiven Partition können Anwender ohne Neustart wechseln.

Anwendungen laufen unter CoreOS in Docker-Containern. Diese Container sind leichtgewichtige virtuelle Maschinen, die schnell auf verschiedenen Rechnern im Cluster-Verbund gestartet werden können. Einzelne Anwendungen lassen sich so von anderen isoliert betreiben. Neben Docker wird in CoreOS auch fleet und etcd eingesetzt. Mit Fleet wird der gesamte Cluster als ein Init-System betrachtet. Etcd ist ein Schlüssel-Werte-Speichersystem, das als Server-Client-Architektur umgesetzt ist. Die Clients laufen auf sämtlichen Rechnern eines Clusters und können Konfigurationen von einem Master holen bzw. dort speichern.

Die erste stabile CoreOS-Version basiert auf einem Kernel 3.15.2 und Docker 1.0.1. Das System unterstützt alle großen Cloud-Provider, beispielsweise Amazon EC2, Rackspace Cloud und die Google Compute Engine. CoreOS ab Version 367.1.0 gilt zwar als stabil, aber das gilt noch nicht für die Anwendungen fleet und etcd. etcd setzen die Entwickler in Go um. CoreOS kann auf physischer Hardware oder mit Vagrant, Amazon EC2, QEMU/KVM, VMware und OpenStack in virtuellen Umgebungen laufen. CoreOS 367.1.0 wird auf Github zum Download angeboten.

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