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Fr, 1. August 2014, 08:57

Software::Distributionen::Red Hat

Red Hat legt Partnerprogramm für 64-Bit ARM-Server auf

Red Hat hat mit Partnern aus dem Hardwarebereich ein Programm zur Förderung der Standardisierung in der Entwicklung von ARM-basierten Servern auf der 64-Bit Architektur aufgelegt.

Red Hat

Damit will der derzeit größte Anbieter freier Software Standards für 64-Bit ARM-Hardware für Rechenzentren vorantreiben. Das »Red Hat ARM Partner Early Access Program« genannte Programm richtet sich sowohl an Chip- als auch an Server-Hersteller und zählt derzeit AMD, American Megatrends, AppliedMicro, Broadcom, Cavium, Dell, HP, Linaro und ARM Holdings zu seinen Mitgliedern.

Eines der Hauptziele des Programms, so Red Hat in seiner Ankündigung des Programms, ist es, den Hardware-Partner früh Zugriff auf Red Hats neueste Entwicklungen bei 64-Bit ARM-Software zu gewähren. Zudem soll Zusammenarbeit bei der Definition einer Entwicklungsplattform für standardisierte Rechenzentren-Software für die angestrebte Hardwarelösung angeregt werden.

Mit der zunehmenden Reife der 64-Bit ARMv8-Architektur sieht Red Hat die Zeit für den seit einigen Jahren von der Industrie herbeigeredeten Wechsel von Intel-basierter Hardware auf deutlich energieeffizientere ARM-Lösungen gekommen. Bereits seit Jahresbeginn unterstützt Red Hat ARM bei deren Server Base System Architecture (SBSA). Weitere Unterstützer dieser Plattform sind unter anderem Canonical, Citrix, Linaro, Suse und Microsoft sowie AMD, Dell und HP. AMDs Opteron A1100, ein 64-Bit Server-ARM-SoC, dessen erstes Entwicklerkit gerade erst veröffentlicht wurde, richtet sich an der SBSA aus.

Neben den Vorteilen der effizienteren Energieausbeute, die vermutlich bald ebenfalls von Intel erreicht wird, sieht die Industrie in der ARM-Plattform eine größere Flexibilität. Chip-Hersteller können CPU-Kerne freier mit den gewünschten Komponenten kombinieren und so den Server-OEMs größere Gestaltungsfreiheit bei ihren Micro-Servern für Rechenzentren bieten. Diese Freiheit wiederum ist für Softwarehersteller alles andere als ideal, da oft die Software im Nachhinein für verschiedene Hardware-Designs angepasst werden muss.

Diesem Umstand will Red Hat mit seinen Partnern in diesem Programm neben der grundsätzlichen Standardisierung auch mit angepassten Werkzeugen und Dokumentation Rechnung tragen.

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