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Di, 26. August 2014, 09:40

Software::Virtualisierung

Partnerschaft von Docker und VMware verkündet

Auf der VMworld Konferenz verkündete der Vorstandsvorsitzende von VMware, Pat Gelsinger, eine neue Partnerschaft mit Docker, Google und Pivotal. Laut Gelsinger ist die beste Möglichkeit, Container aufzusetzen innerhalb einer virtuellen Umgebung.

Docker Inc.

Gelsinger, der lange bei Intel im Top-Management tätig war, betonte in seiner Keynote, dass Docker und VMware nicht ausschließen sondern ebensogut ergänzen können. Im Frühjahr hatte Gelsinger in einem Report vor den Gefahren gewarnt, die VMware nicht nur durch die direkte Konkurrenz von Microsoft oder Oracle drohten, sondern auch durch die neuen Technologien im Bereich des Cloud-Computing. Nun hat VMware das umarmt, was nicht aufzuhalten scheint.

Entwickler, die Container unter VMware einsetzen, könnten das Beste aus beiden Welten mitnehmen und zudem ihre bestehenden VMware-Arbeitsabläufe beibehalten. Craig McLuckie, Produkt-Manager bei Google, dass einer der großen Unterstützer von Docker ist und die Container-Software im eigenen Unternehmen im großen Stil einsetzt, sagte, Google sehe Docker und VMs als sich gegenseitig ergänzend. Vor allem die erhöhte Sicherheit, die ein Hypervisor biete, spreche für ein solches Zusammengehen. Google nutze bereits Container in VMs und schätze dabei die Isolation, die eine VM bietet, während Container der ideale Weg seien, Applikationen zu packen und auszuliefern.

Docker Engine soll dabei beispielsweise auf Entwickler-Workstations unter VMware Fusion und auf Servern in Rechenzentren mit VMware vSphere und vCloud Air laufen, wie im Docker Blog zu lesen ist. Für Ben Golub, CEO von Docker Inc, liegt der wesentliche Unterschied darin, dass anstatt tausend Applikationen in tausend VMs inklusive dem jeweiligen Overhead nun tausend Applikationen in tausend Containern, verteilt auf wenige VMs, laufen können.

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